Vaterfreuden

„Die einen so, die anderen so“ – mit diesem vielsagenden Untertitel stürzt sich Matthias Schweighöfer in die nächste Komödie.

Dieses Mal schlüpft er in die Rolle des jungen und vor allem potenten Felix, ein überzeugter Single, der die Familien-Storys seiner Freunde Norbert (Alexander Khuon) und Tom (Moritz Grove) amüsiert zur Kenntnis nimmt. Auch sein chaotischer Bruder Henne (Friedrich Mücke), der samt Frettchen bei ihm einzieht, denkt nicht daran, eine Familie zu gründen. Er spendet sein Sperma lieber einer Samenbank - und bessert sich damit sein Konto auf.

Keine schlechte Idee, denkt auch Felix: Gesagt, getan! Doch nach einem eher ungewöhnlichen Sexunfall, der seiner Zeugungsfähigkeit ein Ende setzt, zweifelt der Draufgänger an seiner Entscheidung: Wäre ein Leben zu dritt, mit Frau und Kind, nicht doch das Wahre? Über Umwege gelangt er an die Information, dass TV-Moderatorin Maren (Isabell Polak) die Empfängerin seiner Spende ist.

Leider hat sie bereits einen Mann (Tom Beck) an ihrer Seite. Trotzdem wagt Felix einen Annäherungsversuch.Matthias Schweighöfer, der neue Til Schweiger? In den letzten Jahren hat es der 32-Jährige ganz nach oben geschafft - auch hinter der Kamera: Mit seiner dritten Regiearbeit nach "Schlussmacher" und "What A Man" will er Millionen in die Kinos locken. Dass ihm das gelingen wird, ist trotz oder gerade wegen der simpel gestrickten Story schon jetzt gewiss.

Komödie von Matthias Schweighöfer // Start: 06.02.