WASSERBALL: Im Finale gestoppt

WASSERBALL: Im Finale gestoppt

TRIER. (red) Nach dem Gewinn der Oberligameisterschaft haben sich die Wasserballer des SV St. Ingbert am Wochenende auch den Rheinland-Pfalz/Saar-Pokal gesichert. Beim Final-Four-Turnier im Trierer Nordbad setzten sie sich gegen die Teams aus Kaiserslautern, Worms und Trier durch.

Im ersten Halbfinale zwischen SSV Trier und Poseidon Worms sah es zunächst so aus, dass sich der Vizemeister von der Mosel durchsetzen könnte. Nach den ersten sieben Minuten führte das Team von Valerie Brunnmeier mit 3:1. Doch Trier ließ den Gegner wieder ins Spiel kommen und zum Seitenwechsel den Ausgleich beim 4:4 wiederherstellen. Bis zum 7:5 am Ende noch ein großer Kampf. Auch im zweiten Halbfinale tat sich der Favorit schwer: Am Ende setzte sich St. Ingbert jedoch gegen den Kaiserslauterer SK durch. So kam es zur Neuauflage des Endspiels von 2003 zwischen Meister und Vize. Vor drei Jahren konnte der SSV überraschend den Pokal gewinnen. Doch diesmal nahm das Team von St. Ingbert das Spiel nicht auf die leichte Schulter: schnell führte der Meister mit 3:1. Doch der SSV steckte nicht auf und kämpfte sich auf ein Tor heran. Im zweiten Viertel zog der Favorit durch eine zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidung auf 6:4 davon, als kurz darauf das 7:4 fiel, war die Partie entschieden, und der Faden beim SSV gerissen. SSV Trier: Gracher, Koebe - Grieb, Ahnen, Mirkes, Selbach, Lingnau, Radtschenko, Witzmann, Herrmann, Meyer-Höke, Rautert, Cordel, Shugaev