Weinkellereien zahlen wenig für Top-Qualitäten

Weinkellereien zahlen wenig für Top-Qualitäten

Die Moselwinzer freuen sich über eine in Menge und Güte überragende Weinernte 2011. Das gilt vor allem für die selbstvermarktenden Weingüter, die ihre Weine in der Flasche vermarkten. Die Fassweinwinzer müssen allerdings Preiseinbußen hinnehmen – trotz hervorragender Qualitäten.

(sim) Für Moste der Rebsorte Müller-Thurgau zahlten die Kellereien im Herbst 80 Cent pro Liter, für Rieslingmoste einen Euro pro Liter.

Seit vielen Jahren sind die Fassweinpreise unbefriedigend. Starke Preisschwankungen sind typisch für diesen Markt. Mitte 2007 war der Preis auf 60 Cent pro Liter gefallen, Ende 2010 stieg der Preis auf 1,40 Euro und kurz vor dem Herbst 2011 sogar auf 1,65 Euro. Allerdings wurde wegen der geringen 2010er Mostmenge nur sehr wenig Fassware gehandelt.

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