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Welt der Mythen: Hexen, Magier und Schamanen

Trier. Ihr wolltet doch bestimmt schon mal wissen, was ein Magier und eine Hexe sind. Dann lest diesen Bericht über die Kinder-Uni-Veranstaltung. Ein Magier ist ein Mensch, der Magie benutzen kann. Er benutzt Rituale, um positive Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen.

Ein solches positives Ritual kann ein Gebet am Krankenbett oder ähnliches sein. Einen Magier nennt man auch Zauberer. Alte Zauberer geben ihr Wissen an Zauberlehrlinge weiter. Sie können aber nur deshalb lernen, Magie zu benutzen, weil sie eine angeborene Fähigkeit dazu haben.

Es gibt weiße und schwarze Magie. Weiße Magie benutzt man, um Gutes zu bewirken, zum Beispiel Kranke zu heilen und schönes Wetter zu zaubern. Schwarze Magie benutzt man, um Schlechtes zu bewirken, zum Beispiel einen Menschen krank zu zaubern. Der Zauberer muss sich zuerst entscheiden, ob er weiße oder schwarze Magie lernen will. Beides geht nicht.

Der Begriff Schamane stammt ursprünglich aus Sibirien (Russland). Die ersten europäischen Forscher nannten Schamanen Hexenärzte. Schamanen sind sowohl Zauberer als auch Hexen. Sie sind auch Heiler. Schamanen führen bestimmte Rituale durch, um den Menschen zu helfen.

Eine Hexe ist eine mit Zauberkräften ausgestattete, meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person. Sie ist häufig mit Dämonen und dem Teufel verbunden. Auch hat man früher Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Man hat die Hexe auch als Heilige oder göttliche Frau gesehen. Hexen gelten auch heute noch als mythische Wesen.

Celina Stoll, 10 Jahre