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Wenigerath lockt Besucher aus aller Welt

Um die 300 Menschen leben im Morbacher Ortsbezirk Wenigerath. Und einige von ihnen arbeiten auch dort. Das Dorf zählt zwar zu den kleineren Orten der Einheitsgemeinde. Doch es sind diverse Dienstleister und teils weithin bekannte Betriebe ansässig.

In den vergangenen Jahren wurde rege in die Infrastruktur investiert, wovon auch die noch relativ junge Visitenkarte, die Brücke über die Bundesstraße, zeugt. Ebenso präsentieren sich aber auch die Ortsdurchfahrt, Seitenstraßen und die neu erschlossenen Baugebiete in einem positiven Licht. Die großen Feste in Wenigerath steigen im Herbst. Vom 1. bis 3. September, feiern Bürger und Gäste in diesem Jahr das beliebte Dorffest des Heimatvereins. Heiß begehrt sind dann vor allem die noch von Hand gemachten gefüllten Klöße. Vom 12. bis 15. Oktober wird dann die Kirmes gefeiert. Wenigerath ist weit über die Region hinaus bekannt. Genauer die „Energielandschaft Morbach“, die sich über Flächen des Ortes und von Rapperath erstreckt. Mithilfe von Wind, Sonne und Biomasse erzeugen dort Anlagen Strom und Wärme. Gemeinsam produzieren sie etwa dreimal so viel regenerative Energie wie alle Privathaushalte in Morbach verbrauchen. Und das auf einem Gelände, das bis 1995 als größtes Munitionsdepot der US-Luftwaffe in Zentraleuropa diente. Etwa 50 000 Menschen, Experten wie Politiker aus 115 Ländern aller Kontinente der Welt, schauten sich bereits in der Energielandschaft um.