"Wir wollen nichts geschenkt!"

"Wir wollen nichts geschenkt!"

Die Saison 2009/2010 wird nicht als besonderer Erfolg in der Vereinsgeschichte der Trierer Miezen eingehen. Lange Zeit mussten Fans und Aktive auf die sportliche Wende warten. Mit dem Trainerwechsel kam der Wandel dann in letzter Minute und der Klassenerhalt ist den Miezen fast nicht mehr zu nehmen.

Damit nach den 60 Spielminuten auch ganz sicher nicht mit spitzer Feder gerechnet werden muss, wollen die Miezen im letzten Spiel der Saison gegen den Buxtehuder SV siegen und den Sack so aus eigener Kraft zu machen. Das verspricht Spannung und Kampf für die Fans in der gut gefüllten Arena Trier.

"Mir ist es eigentlich ziemlich egal, ob Celle nun die Sensation schafft, und den HC Leipzig besiegt. Wir müssen unser Spiel gewinnen, dann haben wir den Klassenerhalt geschafft", macht Miezentrainer Thomas Happe die Marschrichtung für die Partie gegen den Buxtehuder SV am Mittwoch, 19.30 Uhr, Arena Trier, deutlich: "Wir wollen nichts geschenkt!" Die Ausgangslage vor der Partie ist rasch erklärt. Trier liegt mit zwei Zählern Vorsprung auf die SVG Celle auf dem letzten Nichtabstiegsplatz der Tabelle. Beide Teams müssen zeitgleich ihr letztes Saisonspiel bestreiten. Trier tritt zuhause gegen Buxtehude an, Aufsteiger Celle muss gegen den Meister und Tabellenführer HC Leipzig ran. Einziges Szenario, bei dem die Miezen noch den Tabellenplatz mit dem Verfolger tauschen müssten, wäre ein Sieg von Celle bei gleichzeitiger Niederlage der Miezen.

"Wir erwarten nicht, dass der HC Leipzig es gegen Celle schleifen lässt, weil weder Sieg noch Niederlage etwas an ihrem Tabellenrang ändern würde. Sie möchten sicher nicht das Zünglein an der Waage sein. Dennoch haben wir die Chance, es selbst zu schaffen. Deswegen konzentrieren wir uns voll auf unser Spiel", analysiert auch der MJC-Verantwortliche Jürgen Brech: "Wir hoffen noch einmal auf die tolle Unterstützung der Miezenfans, die in den vergangenen Heimspielen der Sieggarant waren. Trotz des Mittwochtermins rechnen wir mit vielen Zuschauern. Jeder, der die Miezen im nächsten Jahr in der 1. Bundesliga sehen möchte, muss in die Arena kommen. Trier braucht die Miezen. Und jetzt brauchen die Miezen Trier!"