Wittlich verspielt klare Führung

Wittlich verspielt klare Führung

Handball-Oberliga Frauen: Team unzufrieden mit Remis. HSG Hunsrück siegt deutlich.

HSG Hunsrück – VTV Mundenheim 38:21 (18:9)

Die Vorentscheidung vor 280 Zuschauern fiel früh: Über 5:4 (achte Minute) zogen die Hunsrückerinnen auf 12:4 (19. Minute) davon. Mit diesem 7:0-Lauf war der Grundstein für einen Kantersieg gelegt. Der HSG-Express rollte auch nach dem Wechsel unaufhaltsam auf das Mundenheimer Tor zu. Zwischenzeitlich stand es 25:15 (42.) und 31:21 (50.), ehe die HSG mit einem weiteren 7:0-Lauf den klaren Auftaktsieg ins neue Jahr perfekt machte

„Meine Mannschaft legte ein enormes Tempo nach vorne vor und spielte konsequent in der Abwehr.  Mundenheim ging das hohe Tempo in der ersten und zweiten Welle mit. Am Dienstag und Mittwoch werden wir noch trainieren, dann machen wir fünf Tage Pause, um uns anschließend mit Volldampf auf die Restsaison vorzubereiten“, berichtete HSG-Trainer Sascha Burg.

HSG: Martin-Stoleru und Born – Vollrath (2), A. Frank (1), Wies (3), M. Frank (4), Reuter (2), Gilanyi, Hoemann (4), Jost (8/3), Gräber (9/1), Sülzle, Schmiedebach, Molz (5)

HSG Wittlich – TV Bassenheim 24:24 (11:9)

Dass es ein hartes Stück Arbeit für Wittlich werden würde, hatte HSG-Trainer Thomas Feilen geahnt. Dass es am Ende des Spiels noch einmal richtig spannend werden sollte, war angesichts einer zwischenzeitlich deutlichen 18:12-Führung der Wittlicherinnen nicht mehr zu erwarten. Doch in der Schlussviertelstunde kämpften sich die Gäste ins Spiel zurück. Beim 22:20 (54.) war Bassenheim dran. Am Ende erzielte die an diesem Abend überragende Nele Kappes das 24:23 für die HSG, doch Bannberscheid kam nochmal in Ballbesitz. Mit dem Schlusspfiff markierten die Gäste per Siebenmeter den Ausgleich. „In den letzten 15 Minuten verloren wir in der Abwehr und im Angriff die Konzentration. Für uns ist der Punktverlust unnötig und unglücklich. Vor dem Spiel wären wir mit dem Punkt zufrieden gewesen, jetzt ist es ein Punktverlust“, ärgerte sich Wittlichs Trainer Thomas Feilen.

HSG: Wilhelmi und Scharbillig – Schurich (2), Keil, Ambros, Barthen, Engel, Rolinger, Packmohr (3), Simonis (3), Kappes (8), Schieke (4), Lukanowski (2), Schenk (2/1) (R.S.)