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Kommentar
Wünsche sind schön, helfen aber nicht weiter

FOTO: TV / Schramm, Johannes
Natürlich wäre es wünschenswert für Gerolstein, wenn im Calluna-Komplex wieder ein Hotel eröffnen (und erfolgreich betrieben) würde. Das würde Jobs schaffen, Aufträge fürs heimische Handwerk bedeuten, und die vielen Gäste würden deutlich mehr Kaufkraft in die Region bringen und vielleicht so manchen zu einem Folgeurlaub in der Brunnenstadt animieren.

Aber die Calluna-Thematik ist kein Wunschkonzert, sondern eine rein privatwirtschaftlich zu regelnde Frage. Und solange denjenigen, denen dort oben etwas gehört (Gläubigerbank wie Zimmereigentümer), nach der eigenen Vorstellung nicht genug für ihr Eigentum geboten wird, wird das Calluna weiter sein Dornröschendasein fristen – wie bereits seit fünfeinhalb Jahren. Da mögen manche Angebote als viiiiiel zu niedrig angesehen, manche Forderungen als viiiiiel zu hoch eingestuft werden. Solange Käufer und Verkäufer sich nicht einigen, wird nichts passieren. So einfach ist das.

m.huebner@volksfreund.de