Ziemlich beste Köche: Eifeler bleibt an der Spitze

Ziemlich beste Köche: Eifeler bleibt an der Spitze

Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich behauptet sich als Spitzenkoch. Der Restaurantführer „Gault Millau“ zeichnete ihn mit 19,5 von 20 möglichen Bewertungspunkten aus. Mit Wolfgang Becker vom Restaurant „Becker's“ in Trier und Harald Rüssel von „Rüssels Landhaus St. Urban“ in Naurath (Kreis Trier-Saarburg) wurden außerdem zwei weitere Köche aus der Region ausgezeichnet.

Einige der besten Köche Deutschlands bereiten nach Ansicht des Restaurantführers „Gault Millau“ ihre Gerichte in Rheinland-Pfalz zu. Spitzenreiter ist mit 19,5 von 20 möglichen Bewertungspunkten Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich in der Eifel. Er hat den ersten Rang bereits seit 1998 inne. Thieltges mit seiner „schwerelos und unangestrengt wirkenden Haute Cuisine“ zähle damit zu den vier besten Köchen Deutschlands, heißt es in der am Montag präsentierten Ausgabe 2013 des Führers.

Der zweite Platz innerhalb von Rheinland-Pfalz ging in den Norden des Landes an Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er erhielt 19 Punkte. Gleich dreimal vergaben die „Gault Millau“-Experten 18 Punkte: An Wolfgang Becker vom Restaurant „Becker's“ in Trier, an Karl-Emil Kuntz von der „Krone“ in Herxheim im Kreis Bad Dürkheim sowie an Harald Rüssel von „Rüssels Landhaus St. Urban“ in Naurath (Kreis Trier-Saarburg).

Thieltges hatte kürzlich auch die Tester des Restaurantführers „Michelin“ überzeugt und seine drei Sterne behaupten können. Steinheuer und Becker waren einmal mehr auf zwei „Michelin“-Sterne gekommen.

In den erlesenen Kreis der „Gault Millau“-Kochelite aufgestiegen sind in Rheinland-Pfalz Jens Fischer vom „Freundstück“ in Deidesheim sowie Dieter Luther vom „Luther“ in Freinsheim (beides im Kreis Bad Dürkheim). Sie kamen jeweils auf 17 Punkte.

Insgesamt bewertete der „Gault Millau“ in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz 94 Restaurants, davon wurden 80 mit einer oder mehreren Kochmützen ausgezeichnet. Um diese zu ergattern, mussten die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 Punkten erreichen. Neun Küchenchefs im Land wurden dieses Mal besser und ebenfalls neun schlechter als im Vorjahr beurteilt.

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