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Zum Einlegen nur kleine feste Gurken verwenden

Knackig im Topf: Nach etwa zehn Tagen sind die Gurken verzehrfertig. Foto: Patrick Pleul
Knackig im Topf: Nach etwa zehn Tagen sind die Gurken verzehrfertig. Foto: Patrick Pleul
Bonn (dpa/tmn). Noch bis Oktober ist Gurkeneinlegezeit. Denn so lange gibt es frische kleine Gurken aus heimischem Anbau. Diese eignen sich am besten zum Haltbarmachen.

Kleine Gurken unterscheiden sich von den bekannten Salatgurken vor allem in ihrem hohen Gehalt an Bitterstoffen. Der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn empfiehlt, zum Einlegen nur kleine feste und fleckenfreie Gurken zu nehmen. Größere würden zu weich.

Erster Arbeitsschritt ist das gründliche Säubern und Abtrocknen. Dann reibt man sie mit Salz ein und lässt sie über Nacht stehen. Mit Weinblättern, Dill, Estragon und Zwiebeln werden sie am nächsten Tag fest in einen Steinguttopf geschichtet und mit einer Salzlösung übergossen. Ein Brett beschwert den Topf, so der aid. So bleibt er zehn Tage lang zugedeckt. Anschließend wird der Topf gekühlt aufbewahrt. Die dann zum Verzehr bereiten Gurken sehen glasig-grün aus und riechen sauer.