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aus unserem Archiv vom 16. Januar 2013
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Kultur de Lux: Das ist von Januar bis April in Luxemburg los

Nichts ist so beständig wie der Wechsel. Eine Binsenweisheit, zugegeben. Aber nirgendwo ist sie so wahr wie in der Kultur. Als die letzte Ausgabe von Kultur de Lux erschien, war Matthias Naske ein Philharmonie-Intendant, ohne den man sich die Säulenhalle auf dem Kirchberg nicht vorstellen konnte.
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Jetzt geht er nach Wien, und sein Stellvertreter, der vor ein paar Monaten noch tolle Pläne für das Orchestre Philharmonique hatte, ist schon gar nicht mehr da. Gegenüber beim Grand Théâtre spricht Intendant Frank Feitler, mit dessen Namen der Erfolg des Hauses untrennbar verbunden ist, schon mal öfter von seinem Ruhestand im übernächsten Jahr.

Bei den beiden mit Abstand größten Playern der Luxemburger Kulturszene stehen also tiefgreifende personelle Veränderungen an. Und bei den kleineren Anbietern, in Luxemburg-Stadt und auf dem platten Land, dürfte auch nicht alles bleiben, wie es ist.

In den letzten 15 Jahren war Luxemburg das Land, in dem für Kultur-Einrichtungen Milch und Honig flossen. Wenn jetzt auch das Großherzogtum den Gürtel enger schnallen muss, wird sich zeigen, wie die professionelle, hochmoderne, gut ausgestattete, aber eben auch teure Infrastruktur damit zurechtkommt. Auf hohem Niveau lässt sich nicht unbedingt leichter sparen als da, wo man den Umgang mit knappen Ressourcen gewöhnt ist.
Und doch kann man aus deutscher Sicht die Nachbarn nur beneiden. Neuestes Beispiel: Dudelange. In der 18 000-Einwohner-Gemeinde wurde im Herbst ein gigantisch renovierter Wasserturm als sensationelle Ausstellungs-Location eröffnet. Direkt daneben residieren in einem Baukomplex mit den Dimensionen eines Metropolen-Rathauses das nationale Video-Archiv, grandiose Galerien, ein kommunales Kino und ein schmucker, akustisch höchsten Ansprüchen gerecht werdender Konzertsaal namens "Opderschmelz", der ein ganzjähriges, vielfältiges, hauptamtlich organisiertes Kulturprogramm liefert.

Luxemburg - immer noch und immer wieder ein kulturelles Schlaraffenland. Und wir deutschen Nachbarn brauchen nur ein paar Kilometer zu fahren und können uns die gebratenen Tauben in den Mund fliegen lassen, zu meist erstaunlich zivilen Preisen. Wo es sich überall lohnen könnte, zeigt auch die neue Ausgabe von Kultur de Lux. Kooperationspartner sind das Grand Théâtre, das Luxemburg City Tourist Office, das Théâtre national und das Trifolion Echternach. Die nächste Ausgabe erscheint im Mai.

 



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Nichts ist so beständig wie der Wechsel. Eine Binsenweisheit, zugegeben. Aber nirgendwo ist sie so wahr wie in der Kultur. Als die letzte Ausgabe von Kultur de Lux erschien, war Matthias Naske ein Philharmonie-Intendant, ohne den man sich die Säulenhalle auf dem Kirchberg nicht vorstellen konnte.
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