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Tomatito, Fatoumata und Ibrahim

Der Maßstab liegt hoch anno 2013. Nach dem Start mit den begnadeten österreichischen Musik-Komikern Mnozil Brass und ihrer schrägen Wagner-Hommage müssen sich die Akteure im nichtklassischen Angebot der Philharmonie ganz schön anstrengen, um bei der virtuellen Konkurrenz um den Kracher des Jahres nicht gleich ins Hintertreffen zu geraten. Aber angesichts der Auswahl dürfte das Rennen spannend bleiben.
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Am 28. Januar schlägt Tomatito die Flamenco-Gitarre, mit bürgerlichem Namen José Fernandez Torres und in Spanien allemal so populär wie Fußballer Iker Casillas.
Tief in die Film-Historie geht es am 31. Januar mit "Sunrise - Lied von zwei Menschen", dem ersten Melodram, das F. W. Murnau im Jahr 1927 für Hollywood drehte. Pascal Contet spielt auf dem Akkordeon die Original-Filmmusik von Hugo Riesenfeld.
Aus Mali stammt die Sängerin und Schauspielerin Fatoumata Diawara, die seit langem in Frankreich lebt. Sie gilt als Mittlerin zwischen traditioneller afrikanischer Musik und modernen musikalischen Ausdrucksformen. Nach der Zusammenarbeit mit Stars wie Herbie Hancock und Dee Dee Bridgewater ist sie nun auf Solo-Pfaden unterwegs - unter anderem am 9. März in der Philharmonie.
Die Jazz-Freunde dürften kaum den 14. März verpassen, wenn das Monty Alexander Trio seine "Blue Notes" mit einem Schuss Reggae veredelt - kommt doch der Pianist, Bandleader und Namensgeber aus Kingston/Jamaika. Die Serie "Jazz and beyond" schließt am 20. April mit dem Trompeter Ibrahim Maalouf, der aus dem Libanon stammt, aber mit seinem Quintett meist in Frankreich residiert.
Bleibt am 24. April noch einer, der keine Saison in der Philharmonie fehlen darf, wenn er auf Tour ist: Max Raabe und das Palast Orchester sind nach den jüngsten Solo-Album-Ausflügen des Maestros wieder gemeinsam unterwegs. DiL


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