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Abfallwirtschaft Region Trier: Zweckverband hält Müllgebühren konstant

(Trier) Der Zweckverband ART ist seit kurzem für die gesamte Abfallentsorgung in der Region Trier zuständig. An den Gebühren soll sich nichts ändern. Demnächst wird der Biobeutel eingeführt. Benutzung: freiwillig.

14.01.2016
Rolf Seydewitz
Der Bernkastel-Wittlicher Landrat Gregor Eibes ist Vorsitzender des neu gegründeten Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Trier (ART). Der 55-jährige Christdemokrat wurde am Donnerstagabend von der erstmals tagenden Verbandsversammlung gewählt. Vize ist der Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Günther Schartz. Der neue Zweckverband ist seit dem 1. Januar für die gesamte Abfallentsorgung in der Region Trier (520.000 Einwohner) zuständig. Der Vorgänger-Zweckverband kümmerte sich nur um die Abfälle aus Trier und Trier-Saarburg. Nach Angaben von Verbandsdirektor Max Monzel verdoppelt sich der Gebührenhaushalt nach dem Zusammenschluss auf 36 Millionen Euro jährlich. Die Gebühren blieben unverändert, heißt es.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm hatte seine Entsorgungsgebühren noch vor der Fusion erhöht, ist aber immer noch am günstigsten in der Region Trier. Weil durch den Zusammenschluss die Zahl der Kunden von 70.000 auf 178.000 gewachsen ist, will der ART in diesem Jahr 30 neue Arbeitsplätze schaffen. Wie bereits berichtet, sollen in der Region Trier im Laufe des Jahres Biobeutel (statt der umstrittenen Biotonne) eingeführt werden, die bei den Grünschnitt-Sammelstellen abgegeben werden können. Freiwillig und unentgeltlich. Die Sammelbeutel soll es an den Ausgabestellen der Gelben Säcke geben.

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