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Kanalisieren mit Atom und Knölliere

Ich dreh’ sowas von am Rad, da wird noch ein Riesenrad und ’ne neue Kirmes draus. Es kann doch nicht sein, dass ich auf meinem Parkplatz am Rommelsbach zig Runden drehen muss für eine Parklücke?!!? Wo sind wir denn hier? Dossier zum Thema: Kolumnen

01.09.2017
Ich fahre rauf und runter, bis mir mal jemand Platz macht. Und das gibt Abgase! Wittlich im Dieselnebel, jaja! Wer muss das einatmen?! Genau!!!

Eine Lösung: Parkverbot für alle ohne WIL-Nummernschild. Dann wird während der Parkplatzsuche auch nicht mehr so viel Energie verballert, die die Belgier mit Atom irgendwie zusammenbasteln, weshalb wir alle Jodtabletten brauchen. Ich meine zu Fuß gehen ist ja auch keine Alternative. Ist doch an jedem Bürgersteig eine Baustelle zu besichtigen. Guck an! Da komm’ ich nicht voran.

Überall wird aufgerissen, neu verkabelt oder kanalisiert. Wittlich rot-weiß voller Flatterband! Diese Stadtfarben bleiben Ehrensache sowieso. Was steckt nur dahinter? Hmm. Wird „Stadt am Fluß“ erweitert? Genau! Die kanalisieren! Die leiten die Lieser ohne Hochwasser durch die Stadt, überall kommen jetzt offene Wassergräben. Jaha! Das ist noch besser als Betonstufen am Lieserufer! Dolce Vita!

Da kann ich bald durchgondeln! Adieu Parkplatzsuche und Politesse. Die werden bei der Gondelei zu Knöllieren und Kult. Am Sporgraben, Schloßbuckel und Rollkopf hoch wird’s aber selbst mit Knölliere kompliziert. Da müsste mit Luftdruck gearbeitet werden. Oder Atom. Ich kenne da einen Belgier …