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Herr Blindfuchs hat den Durchblick

Wenn der Schnee vom Himmel fällt, verzaubt er die Landschaft. Nicht alle Läufer sind von nassen Flocken allerdings begeistert. Besonders Brillenträger sind dann mehr oder weniger blind unterwegs. Das weiß auch TV-Laufkolumnist Rainer Neubert.
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Schnee vom Himmel. Schnee auf der Piste. Schneeketten unter den Laufschuhsohlen. Los geht’s zum Winterwonnelauf! Das war gestern so – heute wieder. Vielleicht ohne Schneefall, aber mit vollem Durchblick.
Für Brillenträger, die ohne Sehhilfe eine gelbe Armbinde mit drei Punkten tragen müssten, ist das gar nicht selbstverständlich. Scheibenwischer für Brillen gibt es nur auf Erfindermessen. Antibeschlagsprays sind nicht immer das Geld wert, das Herr Blindfuchs dafür hinblättert.

Aber seit einigen Tagen ist alles anders. Der Termin bei der Optikerin der Wahl hatte zwar länger gedauert als geplant. Das Ergebnis ist allerdings beachtlich. Gut, über das Aussehen mit dem neuen Brillenporsche sind die Meinungen geteilt. Das liegt aber vor allem daran, dass es nicht mehr so ein schickes schmales Modell sein kann wie das vorherige. Herr Blindfuchs zollt dem Alter Tribut und braucht nun auch eine Korrektur für den Nahbereich.

Vorteil beim Laufen: Der überraschte Morgensportler entdeckt auf seiner Laufuhr unter der großen Zeitanzeige zwei kleine Digitalanzeigen, die Tempo und zurückgelegte Strecke anzeigen. Auch während des Laufs!
Das Beste aber sind die Tageskontaktlinsen, zu denen Frau Optikerin Herrn Blindfuchs überredet hat. Wow! Ab sofort freie Sicht bei Schnee und Regen! Perfekt! Wenn nur am Morgen das Einsetzen der Linsen nicht noch so lange dauern würde wie der Lauf selbst.

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