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Weihnachtsmarkt 2021 Bitburg: Stände Fußgängerzone (Weihnachtsstadt)

Adventszeit : Budenzauber in der Fußgängerzone: Wie Bitburg zur Weihnachtsstadt werden soll

Der Countdown läuft: In knapp fünf Wochen soll der Weihnachtsmarkt in der Eifelstadt starten. Dieses Jahr allerdings nicht konzentriert am Spittel, sondern mit einem neuen, corona-konformen Konzept.

Stände dicht an dicht, Menschen, die sich mit Tassen in der Hand eng aneinander vorbei schieben, eine große Bühne, vor der sich an Konzert-Abenden die Zuschauer drängen – so kennt man den Bitburger Weihnachtsmarkt aus Vor-Corona-Zeiten.

Was in Bitburg geplant wird

In diesem Jahr soll das allerdings wegen der Pandemie anders aussehen. Der Gewerbeverein Bitburg, Veranstalter des Marktes, hat ein corona-konformes Konzept entwickelt. Peter Hein, zweiter Vorsitzender, erklärt: „Wir wollen das Ganze entzerren und die Stände die Fußgängerzone hochziehen.“ Das heißt, die Buden sollen nicht mehr an einem Platz zentriert, sondern in der ganzen Fußgängerzone verteilt werden.

Das hat einen wichtigen Hintergrund, sagt Hein: „Wir wollen auf jeden Fall eine Veranstaltung machen, die wir nicht absperren brauchen.“ Mit dem neuen Konzept – weihnachtliches Bitburg beziehungsweise Weihnachtsstadt Bitburg – kann also im Idealfall jeder durch die Fußgängerzone schlendern und dabei an den verteilten Buden einkaufen, ohne dass sich zu viele Menschen auf einem Haufen sammeln.

„Der Spittel soll dann eher gastronomisch gestaltet werden, für den Petersplatz überlegen wir das auch“, führt Peter Hein weiter aus. Am Spittel wird zudem ein kleines mobiles Zelt für Auftritte geplant, das die Künstler vor Wind und Wetter schützt, während die vorbei schlendernden Menschen von draußen zuschauen können. „Auch da soll nicht abgesperrt werden“, sagt Hein.

Wann der Weihnachtsmarkt stattfinden soll

Nicht nur der Aufbau des Markts wird entzerrt, sondern auch der Zeitraum. Vom ersten bis zum vierten Advent soll Bitburg zur Weihnachtsstadt werden, also vom Samstag, 27. November, bis zum Sonntag, 19. Dezember. Am 28. November wird es zudem einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Geöffnet sein wird der Markt laut Werner Krämer, Pressesprecher der Stadt Bitburg, immer von Donnerstag bis Sonntag zwischen 11 und 19 Uhr.

Was bis zum Start noch zu tun ist

„Das zum Weihnachtsmarkt ist alles noch unter Vorbehalt“, betont Peter Hein. „Man weiß ja nie, was Corona noch so bringt. Wir hoffen aber natürlich, dass wir das dann auch so veranstalten können, und glauben, dass wir da ein gutes Konzept haben.“ Der Gewerbeverein steckt gerade mitten in der Planung. Offen ist zum Beispiel noch, wo genau die Stände stehen – das wird kurz vor Beginn der Veranstaltung festgelegt. Welche Buden es genau geben soll, ist auch noch nicht ganz klar. „Wir sind gerade in der Akquise von Standbetreibern“, erklärt Hein.

Mit den zuständigen Behörden müssen ebenfalls noch einige Aspekte geklärt werden. Pressesprecher Werner Krämer nennt beispielsweise die noch ausstehende Absprache eines entsprechenden Hygiene-Konzepts mit der Kreisverwaltung. Ob es einen zusätzlichen Toilettenwagen geben soll, muss ebenfalls mit dem Kreisgesundheitsamt geklärt werden. Beim Punkt Hygiene spielen auch die professionellen Standbetreiber mit hinein: Laut Krämer halten sie für ihre Stände oft bereits eigene Konzepte vor.

Die Planungen für das weihnachtliche Bitburg sind also in vollem Gange. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Corona-Pandemie nicht noch dazwischen funkt. Und natürlich, dass es dann pünktlich zum Auftakt auch schneit – aber diesen Wunsch gibt es ja in jedem Jahr.