Fußball: 1:1 gegen den FCK II - Eintracht Trier erst mal Erster

Kostenpflichtiger Inhalt: Fußball-Oberliga : 1:1 gegen den FCK II: Eintracht Trier erst mal Erster (mit Video)

Moselaner erzielen zwei Minuten nach dem Rückstand den Ausgleich durch Sinanovic. SVE-Torwart Wieszolek pariert einen Foulelfmeter.

Mit einem 1:1-Unentschieden zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern II hat Fußball-Oberligist Eintracht Trier zumindest vorübergehend die Tabellenspitze übernommen. Die Partie am Mittwochabend war flott – aber so richtig nahm sie in der 52. Minute Fahrt auf. Lauterns Jonas Singer brachte nach Zuspiel von Anil Gözütok die Gäste mit einem Schlenzer ins lange Eck nicht unverdient in Führung – Trier war nach einem Ballverlust in dieser Szene nicht optimal sortiert.

Doch der SVE schlug vor 1480 Zuschauern im Moselstadion zwei Minuten danach direkt zurück. Ex-Eintrachtler Matheo Raab im FCK-Tor kam nicht an eine Flanke heran – Edis Sinanovic brachte am zweiten Pfosten den Ball mit feiner Technik im Netz unter, das prompte 1:1 (54.).

Trier drängte aufs 2:1 – und eröffnete damit Räume. SVE-Kapitän Simon Maurer foulte Singer. Doch den fälligen, von Jonas Scholz getretenen Foulelfmeter parierte Triers Torwart Denis Wieszolek (64.).

„Einfach klasse“: Eintracht-Trainer Josef Cinar lobt die Stimmung im Spiel gegen den FCK II

Der FCK II stellte die Eintracht vor nicht unerhebliche Probleme. Bei Trierer Ballbesitz machten die kleinen Roten Teufel mit einer Fünfer-Abwehrreihe sowie zwei Mittelfeld-Abräumern davor die Räume dicht. Gleichzeitig spielten die Pfälzer gepflegt Fußball und waren nach vorne gefährlich. Vor allem kurz vor der Pause, als Wieszolek einen Kopfball von Singer mit toller Parade entschärfte (45./+1). Beim Kopfball von Julian Löschner nach der anschließenden Ecke fehlte auch nicht viel (45./+2).

Trier verbuchte vor der Pause keine richtige Torchance – in der gefährlichen Zone fehlten bei der Eintracht entweder die Präzision oder das richtige Timing beim finalen Abspiel.

Im Eintracht-Angriff kam etwas überraschend zunächst Hendrik Thul anstelle von Tim Garnier zum Zug. Triers Nachwuchsmann agierte stets an der Kante zum Abseits, mehr als einmal wurde er zurückgepfiffen. Im Vergleich zum 4:1-Sieg in Karbach gab’s einen zweiten Wechsel bei den Moselanern. Sanoussy Balde kam für Dominik Kinscher ins Team. Maurice Roth, der in Karbach nach einem Schlag gegen den Hals nach gut einer halben Stunde vom Feld musste, stand wieder zur Verfügung.

Da mit Jason Thayaparan, Tion Thaler (beide verletzt) und Felix Fischer (Aufbautraining) drei Defensivkräfte nicht zur Verfügung standen, hatte SVE-Trainer Josef Cinar neben Torwart Hendrik Bitzer ausschließlich Offensivkräfte als Alternativen auf der Bank. Unter ihnen war auch Jan Brandscheid, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Aufgebot stand.

Eintracht Trier: Wieszolek – Brodersen, Maurer, Kling, Kaluanga – Balde – Sinanovic (63. Anton), Roth, Salem, Heinz (83. Kinscher) – Thul (55. Garnier)

1. FC Kaiserslautern II: Raab – Held, Hotopp, Gottwalt, Scholz, Botiseriu – Bakhat, Löschner – Singer (86. Fath), Klein (81. Jensen), Gözütok

Tore: 0:1 Singer (52.), 1:1 Sinanovic (54.)

Schiedsrichter: Julian Marx

Zuschauer: 1480

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