Basketballnationalmannschaft gastiert in der Arena Trier

Kostenpflichtiger Inhalt: Basketball : Warum sich die Basketball-Nationalmannschaft an der Mosel so wohl fühlt (plus Fotostrecke)

Bevor die deutsche Basketball-Nationalmannschaft am Sonntagabend (18 Uhr) in der Arena Trier im ersten Testspiel vor der WM auf Schweden trifft, haben sich Spieler und Trainer am Donnerstag über die Vorzüge der Stadt an der Mosel sowie die Aussichten bei der WM geäußert. Ein Star fehlte allerdings.

Moritz Wagner strahlt. „Trier finde ich super – das ist eine sehr entspannte Stadt, nicht so viel Trubel wie in den Staaten, hier können wir uns sehr gut auf den Basketball konzentrieren.“ Der 22-Jährige ist eines der größten Talente des deutschen Basketballs, spielt aktuell für Washington in der NBA und sitzt am Donnerstagabend in der untersten Tribünenreihe der leeren Arena Trier. Der gebürtige Berliner gastiert mit der Basketball-Nationalmannschaft derzeit für eine Woche an der Mosel. Auf dem Programm: jede Menge Trainingseinheiten, Taktikschulungen sowie am Sonntag das erste Testspiel vor der im September beginnenden WM in China. Um 18 Uhr geht’s dann in der Arena Trier gegen Schweden.

Wagner, der vor seinem Wechsel in die USA lange für Alba Berlin aktiv war, gesteht lachend: „Ich habe noch nie in oder gegen Trier gespielt, aber ich weiß, dass es die älteste Stadt Deutschlands ist.“

Der Power Forward ist einer von 16 Spielern, die Bundestrainer Henrik Rödl für den vorläufigen WM-Kader nominiert hat, und die in diesen Tagen in Trier trainieren. Der frühere Trierer Trainer, der seinen DBB-Kader in den kommenden Wochen noch auf zwölf Spieler reduzieren muss, sagte am Donnerstagabend am Rande eines Medientrainings: „Die Jungs arbeiten sehr konzentriert, die Bedingungen hier in Trier sind super für uns. Für mich ist das natürlich auch ein riesiger Vorteil, dass ich alles hier so gut kenne und die Leute sich hier so viel Mühe geben, um uns die Zeit so perfekt wie möglich zu gestalten.“

Zu den Chancen bei der WM, bei der das deutsche Team in der Vorrunde ab dem 1. September auf Frankreich, die Dominikanische Republik und Jordaninen trifft, sagt Henrik Rödl: „Die WM ist aus meiner Sicht die beste aller Zeiten, weil zum ersten Mal 32 Teams teilnehmen - was bedeutet, dass wirklich kein gutes Team fehlt, die Qualität ist riesig. Es wird von NBA-Stars nur so wimmeln.“ Sein Team sei eine Mannschaft, die keine Angst vor irgendjemandem habe. Daher: „Wenn wir gesund bleiben, bin ich gespannt, wie weit es uns trägt.“

NBA-Superstar Dennis Schröder fehlte indes am Donnerstagabend noch. Der Akteur aus Oklahoma trifft erst am Freitag in Trier ein. Rödl dazu: „Es ist abgesprochen mit uns. Es wäre natürlich besser, wenn er die ganze Zeit da wäre, aber es ist eine Situation, die er nicht vermeiden kann, daher freuen wir uns, dass er morgen zu uns kommt.“

Für das Spiel am Sonntag gegen Schweden sind nach Informationen der Arena Trier bisher knapp 4000 Tickets verkauft worden. Karten sind weiterhin direkt über die Arena erhältlich.

Was Nationalspieler Paul Zipser – bisher Chicago Bulls, ab der kommenden Saison Bayern München – mit der Wittlicher Säubrennerkimers am Hut hat, lesen Sie in der Volksfreund-Samstagsausgabe sowie ab Freitagabend online auf volksfreund.de