Erdkunde-Lehrer dürfen sich freuen

Erdkunde-Lehrer dürfen sich freuen

TRIER. (ik) Vor allem angehende Erdkunde-Lehrer sind an der Universität Trier gut aufgehoben: Einem neuen Ranking zufolge ist die Hochschule in diesem Bereich absolute Spitze. Für andere Studiengänge ergibt sich ein gemischtes Bild.

Wer an der Universität Trier Geografie studiert, um Lehrer zu werden, hat es gut getroffen: In diesem Studiengang liegt die Hochschule bei allen vier bewerteten Kriterien - Bibliotheksausstattung, Kontakt zu Lehrenden, Studienorganisation und Studiensituation insgesamt - in der Spitzengruppe. Das ist ein Ergebnis des neuen Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), das der heute erscheinende Studienführer der Wochenzeitung "Die Zeit" zusammenfasst. Beim allgemeinen Studiengang Geografie rangiert die Trierer Uni dagegen in drei Kategorien - Reputation bei Professoren, Forschungsfelder, Betreuung - im Mittelfeld, bei Exkursionen und Studiensituation insgesamt in der Schlussgruppe. Im Fach Geowissenschaften liegen die Trierer in punkto Forschungsfelder, Betreuung und Studiensituation insgesamt im Mittelfeld, bei der Reputation bei Professoren allerdings in der Schlussgruppe. Auch in den Fächern Mathe und Informatik ist das Abschneiden der Trierer Uni durchwachsen: Bei insgesamt fünf bewerteten Kriterien schafft es die Mathematik zweimal in die Spitzengruppe und einmal ins Mittelfeld, zweimal landet sie in der Schlussgruppe. Im Studiengang Informatik ist die Uni Trier zweimal Spitze, dreimal landet sie am unteren Ende. Auffällig am Abschneiden der Universität ist eine Häufung von schlechten Noten bei der Reputation der Professoren: Sowohl mit Geowissenschaften als auch mit Mathematik und Informatik landet sie in der Schlussgruppe. Allein der Studiengang Geografie schafft es bei dieser Kategorie ins Mittelfeld. Die Fachhochschulen Trier und Trier/Birkenfeld schneiden im neuen Ranking vergleichsweise gut ab: Die Fachhochschule Trier erreicht in der Informatik bei drei Kriterien die Spitzengruppe, zweimal rangiert sie im Mittelfeld. Und die Fachhochschule Trier/Birkenfeld liegt im Fach Informatik bei allen fünf bewerteten Punkten im Mittelfeld. 30 Fächer und 280 Hochschulen bewertet

Das CHE-Hochschulranking berücksichtigt 30 Fächer an 280 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist nach Angaben der Initiatoren die derzeit umfassendste und detaillierteste Rangliste. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet, diesmal sind es die Studienangebote unter anderem in Informatik und Mathematik. Neu hinzugekommen sind Geografie und Geowissenschaften. Den Zeit-Studienführer 2006/2007 mit der Zusammenfassung des CHE-Rankings gibt es oder für sechs Euro im Handel.

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