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Heiligkreuz blickt Richtung Brubach

Stadtteile : Heiligkreuz blickt Richtung Brubach

Das war 2017, das kommt 2018: Zu Beginn des neuen Jahres blicken die Ortsvorsteher der 19 Trierer Stadtteile für den TV zurück und voraus. Heute: Theodor Wolber (CDU) aus Trier-Heiligkreuz.

Das war 2017 Der Flächennutzungsplan FNP 2030 entwickelt sich zum Dauerbrenner schon bei der Aufstellung. Die letzte Auslegung mit mehr als 60 Anregungen und Bedenken allein aus Heiligkreuz zeigt das große Interesse unserer Mitbürger. Die Heiligkreuzer haben damit hinter Mariahof/Brubach am zweithäufigsten Einwände.

Der Ortsbeirat hat 2017 mit dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Budget die Grundschule, die Waldorfschule, den VfL, die Mariahofer Kleingärtner, Anwohner der Straße Am Bach mit der Blandine-Merten-Realschule, Anwohner der Matthias-Wehr-Straße, die KG Trier-Süd und andere Vereine unterstützt. Zur Verschönerung des Ortsteils wurde das Schaftkreuz „Am scharfen Ecken“ restauriert und die Beseitigung der Vandalismus-Schäden an den Kreuzwegstationen sowie die Errichtung des Geräteparks am Weiher ideell unterstützt. Hier – wie auch bei der Restaurierung des Schäferskreuzes – hat uns der Brunnenverein unterstützt.

Der temporäre Neubau an der IGS wurde in Betrieb genommen. Die jährlichen Feste wie Brunnenfest, Pfarrfest und Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz waren volle Erfolge.

Das kommt 2018 Wir rechnen mit vielen Gesprächen zum FNP und Detail-Projekten im Verkehrskonzept, das die Heiligkreuzer im Besonderen betrifft.

Der Rat hat Erledigung der kommenden Verkehrsprobleme vor der Erschließung des geplanten neuen Stadtteils Mariahof-Brubach versprochen – unter anderem einen Neubau der Aulbrücke, die auch die Feuerwehr braucht, sollte sie denn an den Kaiserthermen bauen.

Das neue Jahr hat aber auch überschaubare Attraktionen im Ortsteil wie den schon finanzierten und geplanten Hangspielplatz an der Bernhardstraße neben dem Kreuzweg und den Gerätepark am Weiher aus privater Finanzierung mit Sportmöglichkeiten für alle.

Aufreger wie die Bebauung an der Christuskirche verbunden mit dem Wegzug der Trevererschule werden uns aber trotz aller Anstrengungen erhalten bleiben, weil wir neue Mitbürger gewinnen wollen und diese neue Wohnungen brauchen.

Aber wie schon so oft gesagt: Für unser Dorf werden wir im Ortsbeirat weiter versuchen, das Beste zu erreichen. In einem anderen Stadtteil zu leben würde mir schwerfallen.

(ik)