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Der TUS Euren bekommt eine neue Turnhalle

Trier. Trier (hebe) Gebaut wird bald auch auf dem Gelände des Turn- und Sportvereins TUS Euren. Das war Thema in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Euren.

Da sich die alte Turnhalle des Vereins mittlerweile in einem maroden Zustand befindet, wird sie durch eine neue Halle ersetzt. Ob neuer Standort der Platz zwischen den zwei Sportplätzen oder der Pavillon-Platz des TUS sein wird, muss noch entschieden werden. Dort, wo derzeit noch die alte Turnhalle steht, sollen künftig bis zu 150 Fahrzeuge parken können.
Weil die Bauarbeiten im Eurener Kindergarten nicht vorankommen, müssen 60 Kinder weiterhin in die Räumlichkeiten der Grundschule Olewig ausweichen. Seit den Sommerferien ist das erste Obergeschoss des alten Kindergartengebäudes wegen Sicherheitsmängeln geschlossen. An die Fertigstellung des noch immer im Rohbau befindlichen Neubaus ist nicht zu denken, ehe die Mängel im Altbau des Kindergartens nicht behoben sind. Wie Beiratsmitglied Stefan Hanakam in der Beiratssitzung aus dem Elternausschuss berichtete, sind die wichtigsten Baumaßnahmen allerdings liegen geblieben: "Was gemacht worden ist, sind nur Kleinigkeiten." Der Ortsbeirat einigte sich deshalb schließlich auf die Forderung von Beiratsmitglied Jörg Schädlich, dass die zuständige Baufirma dem Ortsvorsteher künftig wöchentlich Bericht über den Fortschritt der Arbeiten erstatten soll.
Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Luxemburger Straße wird im Januar nächsten Jahres schließen. Ihre Auslastung liegt mittlerweile nur noch bei 20 bis 25 Prozent. Der Rückbau hat bereits begonnen. Durch die Schließung kann vor allem Geld für Sicherheitsdienst und Sozialbetreuung gespart werden, gleichzeitig sind 40 Arbeitsplätze von diesem Schritt betroffen. Ortsvorsteher Hans-Alwin Schmitz zog ein sehr positives Fazit aus den drei Jahren, in denen die Einrichtung in Euren geöffnet war. In seinen Augen haben die Eurener für ihre Hilfsbereitschaft auch etwas von der Stadt zurückbekommen: "Man könnte sagen, dass wir für unsere Mitmenschlichkeit und unsere Toleranz einen Dorfplatz bekommen haben."