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Germany's next Topmodel: Triererin ist weiter - "Ich bin vom Zuspruch überwältigt"

Trier/Mallorca. Die Trierer Studentin Julia St. hat bei Germany’s next Topmodel die nächste Runde erreicht. Im TV-Interview verrät die 23-Jährige, wie das Casting ablief, wie ihre Familie reagiert hat und was ihr an Trier gefällt. Marcus Hormes

Für Kandidatin Julia St. (den Nachnamen hält der Sender geheim) geht die Reise bei der ProSieben-Castingshow Germany's next Topmodel weiter. In der am Donnerstagabend ausgestrahlten zweiten Folge der zwölften Staffel überzeugte die Trierer Studentin erneut die Jury um Heidi Klum. Julia bewährte sich unter anderem bei einem Foto-Shooting auf Mallorca. Im Exklusiv-Interview per E-Mail mit dem TV erzählt die 23-Jährige mehr über sich und ihr Model-Abenteuer.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei Germany's next Topmodel (GNTM) zu bewerben?
Julia Es war eine ganz spontane Idee!

Welche Erfahrungen haben Sie vorher mit dem Modeln gesammelt? Was gefällt Ihnen daran?
Julia In meiner Schulzeit habe ich mit dem Modeln begonnen. Ich liebe es, vor der Kamera immer in andere Rollen zu schlüpfen und beim Modeln meine kreative Seite ausleben zu können.

In Ihrem Vorstellungsvideo auf ProSieben.de wirken Sie natürlich, selbstbewusst und kaum nervös. Hatten Sie schon Erfahrung vor der Kamera? Könnten Sie sich vorstellen, Veranstaltungen oder Sendungen zu moderieren?
Julia Tatsächlich war ich bei meinem Vorstellungsvideo supernervös! Bis dahin hatte ich noch keine Erfahrungen im Fernsehbereich gesammelt. Bei dem Interview habe ich absolutes Neuland betreten. Allerdings macht mir die Arbeit vor der Kamera sehr viel Spaß!

Wie groß sind Sie? Was macht Sie aus Ihrer Sicht als Model aus?
Julia Ich bin 1,79 Meter groß. Als Model zeichnen mich meine ellenlangen Beine und meine Wandelbarkeit aus. Zudem bin ich immer gut gelaunt und habe Spaß an dem, was ich tue.

Sie wirken exotisch. Stammen Ihre Eltern oder ein Elternteil aus einem anderen Land?
Julia Meine Mama kommt aus dem Norden, aus Bremerhaven, und mein Papa aus Nigeria.

Wie kam es, dass Sie beim Topmodel-Casting ins Team von Modedesigner Michael Michalsky aufgenommen wurden?
Julia Bei dem Casting habe ich in meiner Vierer-Gruppe als Erste den Jury-Raum betreten und sollte mich vorstellen. Daraufhin sollten wir alle einmal vor- und zurücklaufen, damit die Jury-Mitglieder Michael Michalsky und Thomas Hayo sich ein Bild von unserem Walk machen konnten.
Thomas wollte gerade anfangen, mich zu umwerben, als Michael ihm sogleich das Wort abschnitt und mich für sein Team beanspruchte (lacht). Da ich von vorneherein ins Team Michael wollte, habe ich mich natürlich riesig gefreut!

Wie haben Ihre Familie und Ihr Freundeskreis auf Ihre Bewerbung und Ihre ersten Erfolge bei GNTM reagiert?
Julia Ich muss zugeben, meine Bewerbung bei GNTM erst mal gar nicht an die große Glocke gehängt zu haben. Zunächst wussten nur meine Familie und mein Freund davon. Erst als ProSieben die Top 50 veröffentlicht hat, hat es nach und nach die Runde gemacht. Glücklicherweise haben sich alle super für mich gefreut und unterstützen mich jetzt, wo sie nur können. Ich bin von dem ganzen positiven Zuspruch ganz überwältigt.

Bei GNTM geht es nicht immer ganz friedlich zu. Wie erleben Sie die Stimmung und den Umgang der Kandidatinnen miteinander?
Julia Ich bin positiv davon überrascht, wie friedlich die Stimmung unter uns Kandidatinnen tatsächlich ist! (lacht)

Bei den Kandidatinnen fließen oft Tränen, sei es aus Freude oder aus Enttäuschung. Fällt es Ihnen leicht, auch vor einem Millionenpublikum am Fernsehschirm Gefühle zu zeigen?
Julia Nach geraumer Zeit am Set blendet man die ganzen Kameras und die Tatsache, dass Millionen von Menschen vor dem Fernsehen das Geschehen mitverfolgen, komplett aus. Man wird sich so schnell vertraut!

In der ersten Folge der Sendung mussten Sie lange zittern, bis Sie in die Top 28 weiterkamen. Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
Julia Der erste Entscheidungstag war super nervenaufreibend. Ich war sehr froh, dass die Juroren sich so klar für mich entschieden haben und ich letztendlich doch nicht allzu lange zittern musste. Nichtsdestotrotz war ich sehr erleichtert, dass ich es mit in die nächste Runde geschafft habe.

Wie haben Sie die Jury bisher erlebt? Was hat Sie dabei vielleicht überrascht?
Julia Ich habe die Juroren vor und hinter den Kulissen so erlebt, wie man sie aus dem Fernsehen kennt.

Sie studieren Jura an der Uni Trier. Wie sind Sie auf Trier als Studienort gekommen?
Julia Ich habe Trier aufgrund der Nähe zu meiner Heimatstadt, der juristischen Fakultät und der Freunde, die ich hier schon hatte, als Studienort ausgesucht.

In welchem Bereich möchten Sie später als Juristin am liebsten arbeiten?
Julia Inhaltlich interessiere ich mich für Medienrecht sowie für Internationales Recht.

Seit wann und wie wohnen Sie in Trier?
Julia Ich wohne seit 2013 in Trier und seit Dezember 2015 in einer WG mit meinen beiden besten Freundinnen.

Haben Sie den Trierischen Volksfreund schon mal gelesen?
Julia Ich lese ab und zu die Onlineartikel des Trierischen Volksfreunds.

Was gefällt Ihnen an der Stadt und der Uni Trier gut, was weniger gut?
Julia Ich finde die Stadt insgesamt superhübsch und mag es, dass die Uni so einen grünen Campus zu bieten hat. Die Zuganbindung ist noch ausbaufähig.
INFO


Zur Person

Geburtsdatum: 16. September 1993.
Geburtsort: Aachen.
Sternzeichen: Jungfrau.
Haare: dunkelbraun.
Augen: braun.
Wohnort: Trier.
Studium: Jura (7. Semester) an der Universität Trier.
Früherer Titel: Miss Euregio (ein Model-Wettbewerb in Aachen).