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Mit drei Stücken zum Erfolg

Die Musiker aus Irrel sind stolz auf ihren neuen Anhänger. Foto: MV Irrel
Die Musiker aus Irrel sind stolz auf ihren neuen Anhänger. Foto: MV Irrel
Der Musikverein "Lyra" Irrel hat die Jury beim Deutschen Musikfest in Würzburg überzeugt und reiste mit der bestmöglichen Wertung nach Hause.

Irrel. (red) Jubel brandete auf, als das Ergebnis des Wertungsspiels im Beamer-Laufband der Ergebnisanzeige zu lesen war. Der Musikverein "Lyra" Irrel 1923 hatte die bestmögliche Note erhalten. Die vielen Proben und planerischen Mühen waren vergessen und wandelten sich in Freude und Begeisterung. Mit den mitgereisten Familienangehörigen und Fans war nur noch feiern angesagt. Gut vorbereitet vom Dirigenten Daniel Heuschen überzeugte der Verein vor der Jury mit dem Einspielwerk "Yorksche Ballad" von James Barnes, dem Pflichtwahlwerk "Ukrainian Rhapsody" von Franco Cesarini und dem Selbstwahlwerk "Fantasy Tales" von Piet Swerts. Unter den Augen der Zuschauer und des Kreismusikverbandsvorsitzenden Hans Fomin meisterte der MV die Anforderungen und verbuchte einen großartigen Erfolg, der den Verein für weitere, neue Aufgaben motivieren wird. Der Anhänger des Vereins warmit Hilfe von Sponsoren restauriert und mit neuer, regionalbezogener, touristischer Werbung ausgestattet worden.Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das Frühlingskonzert, das erstmals als Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein 1843 e.V. Prüm zusammen gestaltet wurde. Das Jugendorchester, der MV "Lyra" Irrel und der Musikverein aus der Abteistadt boten ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles, aber auch unterhaltendes Programm. Die neue Freundschaft mit den Prümer Musikanten soll weitere Früchte tragen.