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"Haus Stein" Wer das Gebäude bauen ließ und dort wohnte, ist nach Aussage von Kramp noch unbekannt. Ein Datum findet sich im Mauerwerk: 1834. Zum eigentlichen Hauptgebäude gesellte sich später noch ein Anbau.

Es sollten fast 50 Jahre nach dem Bau ins Land ziehen, bis ein gewisser Peter Stein 1882 in einem Urkataster als Besitzer vermerkt ist. Eine sehr lange Nutzung als Lager statt als Wohnhaus könnte erklären, warum das Haus seitdem unverändert erhalten blieb. Als Indiz gilt die fehlende Elektrifizierung des Hauses - Konz und Umgebung wurden aber bereits 1905 an die Stromversorgung angeschlossen. So viel scheint sicher: Die geringe Wohnfläche, die schmale Parzelle und der sehr kleine Wirtschaftsteil könnten darauf hindeuten, dass die einstigen Besitzer ärmere Bauern oder Winzer gewesen sein könnten. Eng mag es gewesen sein, vielleicht aber auch gemütlich mit den Öfen in jedem Raum und dem Geruch von knusprigem Brot aus dem Steinbackofen. Und mit reichlich Qualm, der aus dem offenen Kamin durch das ganze Haus gezogen haben mag. "Wir wissen längst noch nicht alles über das Haus", bedauert Kramp. (mc)