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Verkehr
B51-Baustelle: Jetzt geht es über die Brücke

Noch vor rund fünf Monaten sah es so an der Stelle aus, über die nun der Verkehr Richtung Bitburg fließen wird.
Noch vor rund fünf Monaten sah es so an der Stelle aus, über die nun der Verkehr Richtung Bitburg fließen wird. FOTO: LBM Trier
Aach-Hohensonne. Straßenbau in Aach-Hohensonne: Der Verkehr in Richtung Bitburg wird übergangsweise über die spätere Bundesstraßenabfahrt geführt. Die Änderung an der Großbaustelle gilt seit Freitagnachmittag.

Öfter mal etwas Neues. Nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier gibt es wieder eine Neuerung auf der derzeit größten Baustelle rund um Trier. Der Verkehr Richtung Bitburg wird seit Freitagnachmittag über die neue Ausfahrt und das Brückenbauwerk der Landesstraße 43 Richtung Eifel geleitet (siehe Grafik).

In Richtung Trier ist hingegen das Linksabbiegen zur L 43 Richtung Aach weiterhin nicht möglich. Wer dorthin möchte, muss bis Neuhaus fahren. Dort besteht die Möglichkeit, in Richtung Hohensonne wieder auf die B 51 aufzufahren und dort nach rechts Richtung Aach abzubiegen.

Die neue Umleitung ist erforderlich, da die einzelnen Teile des kreuzungsfreien Knotenpunkts an das bestehende Straßennetz angebunden werden müssen. Und zwar im Süden zwischen Hohensonne und Neuhaus und im Norden in der Nähe der neuen Wirtschaftswegbrücke über die B 51. Nach Auskunft des LBM geht es bei der Änderung der Streckenführung darum, ein genügend großes Baufeld für anstehende Böschungsarbeiten zu schaffen. Denn nach Ende der Bauarbeiten gibt es die aktuelle Bundesstraßenfahrbahn in der aktuellen Form nicht mehr. Nach Fertigstellung des neuen Kontenpunkts gibt es dort nur noch eine Auffahrt zur Bundesstraße 51 Richtung Trier. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen werden. Die Baukosten werden mit rund 13 Millionen Euro angegeben. Nach Ende der Arbeiten gibt es nur noch in Welschbillig-Windmühle Straßen, die direkt in die B 51 zwischen Bitburg und Trier einmünden. Dort ist ebenfalls ein kreuzungsfreier Umbau geplant.

Wann der kommen soll, steht noch in den Sternen. Bereits 1997 wurde die Bundesstraße im Süden Bitburgs so umgebaut, dass ein Überqueren der Straße nicht mehr notwendig war, um aus der Stadt in den Stadtteil Masholder zu gelangen. Die kreuzungsfreie Anbindung der Kreisstraße 6 an die B 51 in Trierweiler-Sirzenich gibt es seit 1999. In diese Zeit fällt auch der Ausbau der Straße zwischen dem Helenenberg und Schwarzkreuz. Die Ortsumgehung Helenenberg ist seit 2002 fertig, der Kreuzungsumbau Trierweiler-Neuhaus seit 2010. Bereits seit dem Jahr 2005 ist die Bundesstraße zwischen Newel und Hohensonne dreispurig. Eine Folge davon ist, dass die Einmündung der Kreisstraße 22  unweit von Newel gekappt wurde. Nach dem Bau einer dritten Spur zwischen dem Helenenberg und Meilbrück verschwanden 2012 dort ebenfalls Einmündungen.