Friedrichshafen entthront: Berlin Volleys im Finale

Friedrichshafen entthront: Berlin Volleys im Finale

Die Berlin Volleys haben Serienmeister VfB Friedrichshafen enttrohnt und sich ins Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft gespielt.

Die Berliner siegten in der Max-Schmeling-Halle gegen den zwölffachen Titelträger 3:1 (17:25, 25:22, 25:22, 25:22) und schalteten den VfB mit dem dritten Sieg im vierten Halbfinalspiel aus. Im Finale wartet ab dem 7. oder 8. April Generali Haching auf die Berliner, die für ihren entscheidenden Erfolg gegen den VfB 105 Minuten benötigten.

Friedrichshafen war letztmalig 2003 in einem Halbfinale gescheitert, damals an Bayer Wuppertal. In den acht Jahren danach holte die Mannschaft des Ex-Bundestrainers Stelian Moculescu siebenmal den Titel an den Bodensee. Der VfB verpasste den Gewinn der Meisterschaft nur 2004 - und zwar gegen den SCC Berlin, dem Vorgänger der Berlin Volleys.

Der Überraschungssieger, der mit dem am Knie verletzten US-Amerikaner Scott Touzinsky auf der Außenannahme-Position antreten konnte, verwandelte unter dem Jubel der Saisonrekordkulisse von 7042 Zuschauern den ersten Matchball. Der ebenfalls am Knie angeschlagene Ricardo Galandi musste dagegen am Sonntag pausieren. Beide Stammspieler hatten sich beim vorangegangenen Spiel in Friedrichshafen verletzt, das die Volleys ebenfalls 3:1 gewonnen hatten.