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Autofahren 2.0: Digitale Helfer sorgen für gänzlich neues Fahrgefühl

Autofahren 2.0: Digitale Helfer sorgen für gänzlich neues Fahrgefühl

Das Autofahren der Zukunft ist digital. Fahrzeuge, die sich gegenseitig vor Gefahren warnen, sind längst keine Spielerei mehr. Über Online-Zugänge werden moderne Autos miteinander vernetzt und können sich austauschen. Eine vereiste Fahrbahn wird so frühzeitig kommuniziert. Wie das Autofahren der Zukunft aussieht, erfahren Sie hier.

Ob digitales Display, virtuelle Fahrassistenten oder eine Datenanalyse während der Fahrt: Digitale Helfer optimieren nicht nur das Fahrzeug, sondern machen das Fahren zu einem ganz neuen Erlebnis. Das lässt gänzlich neue Geschäftsmodelle auf dem Automark entstehen. Bestes Beispiel ist der Konzern Google, der sein eigenes autonomes Fahrzeug entwickelt hat. Aktuell wird das selbstfahrende Auto auf den US-Straßen in Kalifornien getestet. Werden wir zukünftig von A nach B reisen, ohne aktiv werden zu müssen? Quality Time im Auto, Mails beantworten, einen Film schauen oder sich einfach mit dem Mitreisenden unterhalten: Die Möglichkeiten erscheinen schier unendlich. In erster Linie werden autonome Fahrzeuge entwickelt, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Nicht nur die Innovationsschmiede Google erprobt die Technologie, auch Mercedes testet eine autonom fahrende S-Klasse, ebenso Volvo und Lexus. Dem schwedischen Autohersteller Volvo ist dabei der Infotainment-Charakter besonders wichtig. Im Volvo XC90 T6 ist bereits ein riesiger Touchscreen verbaut der an die Kommandozentrale von Tesla erinnert. Über den Touchscreen lassen sich Internetradio, Stopp-Start-Automatik und Navigationssysteme regeln.
Digitale Brille soll das Autofahren erleichtern

Ein weiterer Trend sind virtuelle Datenbrillen im Auto . Eine intelligente Sehhilfe mittels Augmented Reality wird derzeit von MINI getestet. Die Technologie wird mit einem großen Sichtfeld kombiniert und ermöglicht dem Fahrer, eingeblendete Anzeigen sehen zu können. Darüber lassen sich zum Beispiel Navigationen im unmittelbaren Sichtfeld des Trägers anzeigen. Der Fahrer braucht so nicht den Blick von der Straße abwenden. Auch das Einparken wird durch die virtuelle Brille kinderleicht. Ist eine Kamera im (rechten) Spiegel verbaut, lassen sich Bilder auf die Kamera einspielen. Der Abstand zum Randstein wird so bequem ersichtlich.

Digitale Features bergen ein milliardenschweres Umsatzpotenzial für die Autoindustrie , so die Unternehmensberater von McKinsey. Car Connectivity hat die Chance die Automobilbranche nachhaltig zu verändern. Aktuell sind bereits nur noch 13 Prozent der Autokäufer bereit ein Fahrzeug ohne Internetzugang zu erwerben.