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Des Kaisers großer Auftritt

Endlich ist die Zeit des Wartens vorbei: Auch Vera Schernus vom Landesmuseum Trier freut sich auf Konstantin. TV-Foto: Roland Morgen
Endlich ist die Zeit des Wartens vorbei: Auch Vera Schernus vom Landesmuseum Trier freut sich auf Konstantin. TV-Foto: Roland Morgen
Vor mehr als 1100 geladenen Gästen geben Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck heute um 10 Uhr in der Basilika den Startschuss für die Konstantin-Ausstellung. Die Mammut-Schau ist der wichtigste Beitrag des Landes zur Kulturhauptstadt 2007.

Trier. (DiL) Das überregionale Medien-Interesse an der Konstantin-Ausstellung ist enorm. Zur offiziellen Pressekonferenz kamen gestern 70 Medienvertreter aus dem In- und Ausland. Für den Abend hatte das "Heute-Journal" einen Bericht aus Trier angekündigt.

Einen "ganz besonderen Tag in der Geschichte dieser Stadt" machte OB Klaus Jensen aus. Kulturministerin Doris Ahnen, eigens aus Mainz angereist, pflichtete ihm bei: In ganz Rheinland-Pfalz habe es "seit 15 Jahren nicht Vergleichbares gegeben". Man rechne mit einer Viertelmillion Besucher, sagte Jensen, und fügte ein "mindestens" hinzu. Generalvikar Ulrich Holkenbrink, dessen Trierer Bistum neben Land und Stadt als Mitveranstalter firmiert, verwies auf die christlichen Wurzeln Konstantins, die bis heute fortwirkten. Die beiden wissenschaftlichen Direktoren der Ausstellung, die Professoren Demandt und Engemann, wiesen aber auch auf die Schattenseiten des großen Kaisers hin. Die Ausstellung werde "die Leistungen Konstantins, aber auch die Kosten für die Menschen" beleuchten, sagte Demandt. Chef-Organisator Eckart Köhne verwies auf die "abwechslungsreiche Ausstellungs-Architektur", auf die man großen Wert gelegt habe.Das ZDF-Kulturmagazin "Aspekte" will heute Abend einen ausführlichen Beitrag über die Ausstellung zeigen.