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| 20:43 Uhr

So langsam wird es eng in der Grundschule Rittersdorf

Rittersdorf. Rittersdorf (uhe) Es gibt einige Grundschulen, die aufgrund ihrer geringen Schülerzahlen existenzgefährdet sind. Die Grundschule Rittersdorf gehört definitiv nicht dazu.

In der zuletzt zweizügigen Einrichtung gibt es seit diesem Jahr drei erste Klassen. Statt bislang acht, werden nun neun Klassen unterrichtet. Und wie Schulleiterin Gertrud Metzen erklärt, sei angesichts steigender Zahlen in absehbarer Zeit mit der Notwendigkeit einer weiteren Klasse zu rechen.
Das Problem ist nur, dass das Gebäude nicht darauf ausgerichtet ist. So wurde bereits der Musikraum in die alte Schule ausgelagert. Und auch in der Mensa hat man bereits auf die Veränderung reagiert. Bislang wurden die Jugendlichen mittags in zwei Gruppen versorgt. Weil aber mit der Zahl der Schüler (184) auch die der Ganztagsschüler (94) gestiegen ist, wird das Mittagessen auf drei Schichten verteilt.
"Das hat Nachteile, aber auch Vorteile", sagt Metzen. Dadurch, dass es für die Erst- und die Zweitklässler jeweils eine eigene Schicht gebe, könne man die Kinder beim Essen besser betreuen. Sollte es notwendig sein, ließe sich auch ein Vier-Schicht-Betrieb organisieren, ergänzt die Schulleiterin. "Nur müssten wir dann den Stundenplan um die Mensa herum bauen."
Angepasst werden müsste dann auch das Gebäude, da dieses nur auf acht Klassen ausgerichtet ist. Wie Metzen erklärt, sei aber ohnehin eine energetische Sanierung im Gespräch. Das bestätigt auch Rainer Wirtz, hauptamtlicher Beigeordneter der VG Bitburger Land. So sei als Veranstaltungsort der kommenden Sitzung des Ausschusses für Schulen, Jugend und Kultur (29. November) bewusst die Rittersdorfer Grundschule gewählt worden, damit sich die Ausschussmitglieder ein Bild von der Lage machen könnten, sagt Wirtz. Bevor in Rittersdorf die Handwerker anrücken, steht die Sanierung der Grundschule in Wolsfeld an. Dort sollen ab dem kommenden Jahr 2,3 Millionen Euro investiert werden.