Zwischen Wallfahrt und Dixihäuschen

Wittlich. (red) Bevor am 16. August die Hauptveranstaltungen des Weltjugendtags in Köln beginnen, besuchen vom 10. bis 15. August auch rund 20 000 junge ausländische Gäste im Rahmen der "Tage der Begegnung" das Bistum Trier.

Die Gäste wohnen bei Familien in den Pfarrgemeinden und sollen so das Leben, die Landschaft und die Kultur vor Ort kennen lernen. 500 Gäste aus aller Welt, davon rund 250 aus Frankreich, werden im Dekanat Wittlich erwartet. "Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren", erklärt Heike Feldges vom Koordinationsteam des Dekanats: "Von der Vorbereitung der spirituellen Angebote bis zur Bestellung der Toilettenhäuschen muss an alles gedacht werden." Im Dekanat Wittlich erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches und jugendgemäßes Begegnungsprogramm. Gleich am Tag nach der Anreise steht am Donnerstag, 11. August, ein Besuch in Trier mit Pontifikalamt, Jugendaktionen und Musikprojekt auf dem Programm. Ein spiritueller Höhepunkt für Gäste und Gastgeber soll am Samstag, 13. August, eine Klausen-Wallfahrt sein. Als "krönender Abschluss" trete das integrative Musikprojekt "Mary Greenwood" auf. Am Sonntag, 14. August, gibt es vielerorts im Dekanat Begegnungsmöglichkeiten bei Festen und Gottesdiensten. Abends sind die Gäste und Jugendlichen aus den Pfarreien zum Konzert "Zu aller Zeit" mit der Gruppe "Kontakte" nach Wittlich eingeladen. "Bei dieser Veranstaltung werden Gäste und Gastgeber mit einbezogen. Musik ist ein gutes Mittel, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen zu führen", sagt Pastoralreferent Armin Surkus-Anzenhofer. Am Montag, 15. August, wird es für das ganze Dekanat eine Aussendungsfeier in Wittlich geben, bevor die Gäste dann nach Köln weiterfahren. Dort findet vom 16. bis 21. August der 20. Weltjugendtag mit Papst Benedikt XVI. statt. Vor allem in den größeren Pfarreien des Dekanats - in Wittlich und Traben-Trarbach - werden noch Gastgeber gesucht. Gastgeber zu sein, biete die Chance, "fremde Lebenswelten kennen zu lernen und dabei selbst bereichert zu werden", erläutert Dekanatsreferent Gregor Lauterbach. Andererseits könnten die Menschen von der Eifel und der Mosel ihre Weltoffenheit und Gastfreundschaft zeigen. Interessant sei aber sicherlich auch, Erfahrungen zu machen, wie in anderen Ländern der christliche Glaube gelebt werde. Wer Lust hat, im Laufe dieser Zeit der Begegnung vor Ort mit anzupacken und sich einzubringen, kann sich in den Pfarrämtern melden und informieren. Für den Weltjugendtag in Köln können sich noch junge Leute ab 16 Jahren anmelden. Infos gibt es bei den Pfarrämtern sowie bei Gemeindereferentin Heike Feldges, Telefon 06571/6368 und bei den Pastoralreferenten Gregor Lauterbach, Telefon 06571/146940, Steffen Stutz, Telefon 06578/7400 und Armin Surkus-Anzenhofer, Telefon 06541/5877.