IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Einzelkämpfer gegen den Müll am Straßenrand" (TV vom 24. Mai):

Respekt für Rainer Schäfer (und natürlich auch an alle anderen, die sich um die Müllentsorgung kümmern). Ich rege mich zwar auch immer auf über den achtlos weggeworfenen Müll in der Natur, aber so weit würde ich nicht gehen. Der achtlos weggeworfene Müll zeigt auch, dass viele Menschen immer noch nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen, dass sie damit ihre Lebensgrundlagen vergiften: Boden, Wasser, Luft, Pflanzen und Tiere. Vor allem der Boden und das Wasser sind durch den Müll an der Straße, im Wald, an Radwegen und so weiter gefährdet. Es ist aus meiner Sicht ein weiteres Merkmal für die zu hohe Ich-Bezogenheit vieler Menschen. Gleichzeitig ist die Wegwerf-Mentalität ein Zeichen für Frustration und Aggression. Dass es andererseits aber auch immer mehr Menschen gibt, denen das bewusst ist und die sich engagieren, stimmt mich optimistisch. Das zeigt der Artikel "Zu viele Lebensmittel landen im Müll" in derselben Ausgabe. Isolde Schnorbach, Trier