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| 18:24 Uhr

Großlittgen/Himmerod
KOGGE-Literaturforum tagt im Kloster Himmerod

Großlittgen/Himmerod. Kürzlich tagte das Kogge-Literaturforum Himmerod zum 47. Mal im Zisterzienserkloster in der Eifel. Pater Stephan Reimund Senge, selbst Kogge-Autor und -Ehrenringträger, lädt einmal im Jahr Schriftsteller der Gruppe ein, fernab von den Ablenkungen des Alltags im Kloster zu schreiben, miteinander über Texte zu sprechen und gemeinsame Lesungen durchzuführen. Das diesjährige Thema der Tagung lautete „Sprachflüsse, uferlos“. Die Akteure setzten sich in unterschiedlicher literarischer Weise damit auseinander und präsentierten ihre Gedankenflüsse in zwei Autorenlesungen.

Kürzlich tagte das Kogge-Literaturforum Himmerod zum 47. Mal im Zisterzienserkloster in der Eifel. Pater Stephan Reimund Senge, selbst Kogge-Autor und -Ehrenringträger, lädt einmal im Jahr Schriftsteller der Gruppe ein, fernab von den Ablenkungen des Alltags im Kloster zu schreiben, miteinander über Texte zu sprechen und gemeinsame Lesungen durchzuführen. Das diesjährige Thema der Tagung lautete „Sprachflüsse, uferlos“. Die Akteure setzten sich in unterschiedlicher literarischer Weise damit auseinander und präsentierten ihre Gedankenflüsse in zwei Autorenlesungen.

Am Freitag, 11. Mai, wurde im Refektorium des Klosters gelesen. Nach einem Geleitwort von Professor Reinhold Bohlen, Rektor der Abteikirche Himmerod, übermittelte Pilar Baumeister aus Köln, eine gebürtige Spanierin, auf Spanisch und Deutsch ihre Beobachtungen über die Sprachen des Wassers. Jan Maria Greven aus Dieburg erklärte in anschaulichen Beispielen, wie ein wahres Sprach-Wirrwarr in der Sprach-Welt entstanden ist. Marcus Neuert aus Minden stellte sein anagrammatisches Langgedicht vor, wobei er im Poesierausch erklärte was bedeutet „europäisch sein“. Der Gedichtzyklus von Ursula Teicher-Maier aus Dieburg brachte uns zum Nachdenken darüber, was sich alles „mithilfe der Ziffern Null und Eins“ erklären lässt. Małgorzata Płoszewska aus Reutlingen las in zwei Sprachen einige Gedichte des polnischen Dichters und Kogge-Mitglieds Piotr Szczepański und moderierte die Lesung. Am Samstagabend, 12. Mai, fand die zweite Lesung im Clara-Viebig-Zentrum Eisenschmitt statt. In der Villa der malerischen Gemeinde lasen neben Pater Stephan die fünf Autoren Tarja Sohmer aus Hannover, Anneliese von Rudolf-Miglo aus Sankt Augustin, Sigrun Hilland aus Niederkrüchten, Myron Wojtowytsch aus Göttingen und Jan Maria Greven aus Dieburg. Die Texte beschäftigten sich teils ernsthaft, teils verspielt, teils wortgewaltig, teils vorsichtig-assoziativ mit dem Motiv der geheimnisvollen Sprachflüsse, die kein Ufer haben. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Frankfurter Autorin Susanne Konrad. Beide Lesungen wurden musikalisch von der Cellistin Gunilda Wörner aus Darmstadt mit einfühlsamen, modernen Improvisationen begleitet.