1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Geld für Fahrzeuge und Ausrüstung bei der Bitburger Feuerwehr

Investition ins Ehrenamt : Bitburger Feuerwehr bekommt Geld für Fahrzeuge und Ausrüstung

Gut 1,1 Millionen Euro sollen bis 2022 in die Ausstattung der Bitburger Feuerwehr investiert werden. Offene Fragen gibt es bei der Feuerwache.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg gibt es derzeit zwei große Baustellen. Die eine betrifft die Unstimmigkeiten zwischen dem bisherigen Wehrleiter und Bitburgs Bürgermeister, der eine Wiederernennung des Wehrleiters verweigert hatte. Vor wenigen Tagen gab es dazu vom Gericht eine Entscheidung zugunsten des Bürgermeisters. Gelöst ist das Problem damit aber noch lange nicht. Denn möglicherweise wird gegen dieses Urteil Berufung eingelegt. Wie es mit der Führung der Feuerwehr weitergeht, ist also unklar.

Ebenfalls noch unbeantwortet ist die Frage, wo die neue Feuerwache errichtet werden soll. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll dazu aber noch in diesem Jahr ein Beschluss gefasst werden. Dass die Feuerwache in der Mötscher Straße längst zu klein ist und daher eine neue Wache gebaut werden muss, darin sind sich alle einig. Ärgerlich ist nur, dass die Stadt trotzdem noch mindestens 400 000 Euro in die alte Wache investieren muss, um die Vorgaben des Brand- und Arbeitsschutzes zu erfüllen. Das zu genehmigen, ist vielen Mitgliedern der städtischen Gremien schwergefallen.

Anders hingegen ist die Situation bei den Investitionen in die technische Ausrüstung der Wehr. So hatte der neu gegründete Feuerwehrbeirat bei seiner konstituierenden Sitzung im September ein Investitionsprogramm für die Jahre 2019 bis 2022 beschlossen. Dieses sieht Ausgaben von 1,11 Millionen Euro vor. Rund 490 000 Euro sollen davon allein 2019 investiert werden.  Bau-  und Hauptausschuss haben dem Haushaltsansatz für das kommende Jahr zugestimmt. Größter Einzelposten in 2019 ist die Anschaffung eines Wechselladers für 200 000 Euro. Weitere 150 000 Euro sind für ein Mehrzwecktransportfahrzeug in Masholder vorgesehen. Die restliche Summe fließt unter anderem in neue Atemschutzgeräte, Bekleidung und sonstige Ausrüstung.

Das ebenfalls für 2019 geplante Projekt „Digitale Alarmierung“ wurde in Absprache mit der Wehrleitung auf das Folgejahr verschoben. Nach Auskunft der Stadt ist eine Umsetzung der Digitalisierung in 2019 nicht realistisch.