Jugendsozialarbeit: Mehr Unterstützung in der Fläche

Jugendsozialarbeit: Mehr Unterstützung in der Fläche

Bitburg Die Verbandsgemeinde (VG) Bitburger Land will ab kommendem Jahr einen Sozialpädagogen für die mobile Jugendarbeit einsetzen. Dessen Aufgabe wird es nicht nur sein, sozial benachteiligten Jugendlichen zu helfen.

Er oder sie soll auch Koordinator sein, Netzwerker für die Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde.
Der Hintergrund: Seit 2011 wird durch das Jugendamt des Eifelkreises unter Beteiligung des Instituts für sozialpädagogische Forschung die Begleitung der kreisweiten Jugendhilfearbeit koordiniert.
In diesem Zusammenhang gab es seit 2015 zwei Modellprojekte. In der VG Arzfeld und in der VG Südeifel wurden zwei Halbtagsstellen für die Jugendsozialarbeit geschaffen. Das Projekt lief 2017 aus.
Angesichts der dabei gewonnenen Erfahrungen ist es für das Jugendamt nach eigenen Angaben dringend notwendig, dieses Angebot kreisweit auszubauen. In Trägerschaft des DRK Kreisverbands Bitburg-Prüm soll deshalb ab Januar 2018 in der VG Bitburger Land eine mobile Jugendpflege zum Einsatz kommen. Dafür ist eine zunächst auf drei Jahre befristete Vollzeitstelle geplant. Die geschätzten Kosten dafür belaufen sich auf 63 400 Euro und werden zu jeweils 18 420 Euro vom Kreis und vom Land übernommen. Für die VG Bitburger Land bleibt damit ein Eigenanteil von 26 560 Euro. Auch in der Südeifel gibt es nach Ende des Modellprojektes weiterhin einen Jugendarbeiter. Dafür hatte sich der VG-Rat Ende August ausgesprochen (der TV berichtete)

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