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Dorffest als Dank für Engagement

Ortsbürgermeister Werner Michels (links) spricht beim Dorffest in Betteldorf mit Eltern über die Neugestaltung des Spielplatzes. TV-Foto: Alwin Ixfeld
Ortsbürgermeister Werner Michels (links) spricht beim Dorffest in Betteldorf mit Eltern über die Neugestaltung des Spielplatzes. TV-Foto: Alwin Ixfeld
Betteldorf. Mit einem Dorffest hat die Gemeinde Betteldorf die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre gefeiert und sich bei den Bürgern für ihr Engagement bedankt. Mit dem Erlös des Festes soll der Spielplatz neu gestaltet werden.

Betteldorf. "Leben und Wohnen mit Zukunft", an diesem Wahlspruch orientieren sich die Betteldorfer: Seit rund zwei Jahren ist der Ort eines von vier Modelldörfern im Projekt für Dorfinnenentwicklung (DIE, siehe Extra) in den Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein, Kelberg und Ulmen. "Die Leute engagieren sich ganz toll", sagt Manfred Klaus, DIE-Botschafter und seit kurzem Mitglied im Ortsgemeinderat. "Wir haben viel gelernt, auch dadurch, dass wir bei ,Unser Dorf hat Zukunft\' mitgemacht haben, das hat auch der Dorfgemeinschaft genützt."
Das zeigt sich auch beim Fest, denn neben der Ortsgemeinde beteiligen sich auch die Feuerwehr, der Sportverein, die Landfrauen, die Jugendgruppe und der Verein Little Prince. Ziel der Betteldorfer: ihr Dorf zukunftssicher zu machen. Dazu gehören zum einen die geplante Erweiterung ihres Dorfgemeinschaftshauses, aber auch die Erneuerung des Spielplatzes, denn der Ort solle attraktiv sein für junge Familien, sagt Klaus. Deshalb wird der Spielplatz beim Fest auch mit Kindern und Eltern besichtigt. "Ein paar Einzelwippen und eine Nestschaukel für die ganz Kleinen wären schön", bemerkt eine Mutter. "Endlich wieder eine Seilbahnrutsche", freut sich ein Junge. Es sei toll, dass sich alle so mit dem Projekt identifizieren", sagt Michels. Das belege auch der Fest-Erlös von 1800 Euro - Grundstock für die Spielplatzgestaltung. AIXExtra

Das Projekt "DIE - Chance für das Dorf" ist 2011 von 125 Dörfern in den Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein, Kelberg und Ulmen gestartet worden (der TV berichtete). Kosten: 351 000 Euro. Die EU übernimmt 163 000 Euro, den Rest tragen die beteiligten Kommunen. aix