"Für uns genau das Richtige"

KELL AM SEE. Eine neue Errungenschaft hat die Ortsgemeinde Kell am See kürzlich ihrer offiziellen Bestimmung übergeben. Im Dorfpark "Dumpert" steht zur Freude der Jugendlichen eine neue Skaterbahn.

Eigentlich ist es ein Skater-Parcour. Auf vier verschiedenen Ebenen können sich dort die Skater auslassen und zur Höchstform auflaufen. "Diese Art der Skaterbahn ist für uns genau das Richtige", freute sich Heiner Thonnes, selbst aktiver Skater und einer der Jugendlichen, die dem Installationsteam Rat gebend zur Seite standen. Auch Michael Schleier ist begeistert von der Bahn und führte mit Thonnes und vielen anderen Jugendlichen seine Kunststücke vor. Man sieht jetzt schon, dass diese Anlage nicht zur Eintagsfliege wird, kommentierte auch Ortsbürgermeister Markus Lehnen, der mit der CDU-Fraktion im Gemeinderat den Grundstein für die Installation gelegt hatte. Danach habe es eine erste Vorplanung in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen gegeben, die hierbei ihre Wünsche äußern konnten. Das Interesse sei zu diesem Zeitpunkt schon enorm gewesen, denn 60 Jugendliche seien bei diesem Gespräch mit dabei gewesen. Es sei eine intensive Planungsphase mit etlichen Angebote und Materialproben gefolgt, um eine möglichst stabile, dauerhafte und gleichzeitig geräuscharme Anlage zu finden. Schließlich habe man sich auf ein verzinktes Stahlgerüst mit wasserfestem Zwischenboden und einer aufgebrachten Schicht aus einem Zentimeter dickem Gummibelag, auf dem die Lauffläche aus Hart-Aluminium montiert ist, entschieden. Lehnen eröffnete die Skaterbahn im Rahmen des Brutschel- und Bratschelfestes am Sonntag und wies dabei auf den seit langem bestehenden Wunsch der Keller Kinder und Jugendlichen hin, der nun endlich erfüllt worden sei. "Das ist eine Aufwertung des Dorfparks Dumpert, auch im Hinblick auf das neue Seniorenheim als ein Ort der Begegnung von Jung und Alt", verkündete Lehnen. Dabei appellierte er an die Jugend, mit der Bahn pfleglich umzugehen, die hochwertige Anlage schonend zu nutzen und etwaige Störenfriede sofort zu melden, "denn die Kosten belaufen sich immerhin auf 14 700 Euro. 5000 Euro gab es als Spende von der Sparkasse, 2000 Euro kamen vom RWE und 1000 Euro von der Volksbank. Von den 12 500 Euro, die im Haushalt für dieses Projekt eingestellt und von der Kommunalaufsicht bereits genehmigt waren, müssen nun Dank der eingegangenen Spenden nur 6700 Euro verausgabt werden." Sein Dank gelte aber auch dem Gemeinderat, den freiwilligen Helfern sowie dem Sägewerk Lang und dem Metallbau Koltes, die beim Aufbau der Anlage geholfen haben.