Zurück zu den Wurzeln

Zur Auseinandersetzungen um das Sinfonische Blasorchester Eifel-Mosel-Hunsrück meint dieser Leser:

Das SBO hat sich musikalisch in der Region einen Namen gemacht. Die Leserbriefe der vergangenen Wochen und die Versammlung des Kreismusikverbandes in Manderscheid bestärken mich jedoch in meinem Eindruck, dass sich hier mit der Zeit ein Orchester von seinen eigentlichen Aufgaben und von seinem Träger entfremdet hat. Das ist nicht verwunderlich, wenn man sieht, dass im Orchester eine ganze Reihe von Musiker/innen musizieren, die weder mit dem Kreismusikverband Bernkastel-Wittlich noch mit der Musikschule Daun etwas zu tun haben. Hinzu kommt, dass augenscheinlich der Partner Kreismusikschule Daun kein Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit zeigt. Folgerichtig, absolut nachvollziehbar und überfällig war deshalb die Entscheidung des Vorstandes des Kreismusikverbandes Bernkastel-Wittlich, die Kooperation mit der Kreismusikschule Daun aufzukündigen. Angebote, das Orchester gemeinsam wieder in geordnete Bahnen zu bringen, wurden vom Orchester bzw. von einigen Orchestermitgliedern ausgeschlagen. Angesichts dieser Ausgangslage ist es meiner Meinung nach an der Zeit, einen Neuanfang zu wagen. Der Kreismusikverband Bernkastel-Wittlich hat dazu genügend talentierte junge Musikerinnen und Musiker, die in der Lage sind, unter professioneller Leitung in kurzer Zeit ein vergleichbares Orchester aufzubauen. Dieses Orchester wird sich mit unseren Musikvereinen und unserem Verband identifizieren und sich genau wie die Orchesterschulungen in den Dienst der Weiterentwicklung der Vereine stellen. Die Kritik an Ewald Tonner, Herrn Fröhlich und den anderen Vorstandsmitgliedern des Kreismusikverbandes ist nicht nur unberechtigt, sondern auch in der Art und Weise unangemessen. Dass dies auch die Mitgliedsvereine des Kreismusikverbandes so sehen, zeigt eindeutig das Votum für Ewald Tonner als Vorsitzenden des Kreismusikverbandes anlässlich der Neuwahl des Vorstandes.Alois Meyer, Klausen Musik