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Einzelhandel
Mietvertrag wird nicht verlängert - H&M muss Filiale in Trier Ende 2018 dichtmachen (Update)

Passanten tragen am 19.12.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) ihre weihnachtlichen Einkäufe in Taschen. Symbolfoto: Henning Kaiser/dpa
Passanten tragen am 19.12.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) ihre weihnachtlichen Einkäufe in Taschen. Symbolfoto: Henning Kaiser/dpa FOTO: Henning Kaiser / dpa
Trier. H&M hat die Angaben der Gewerkschaft inzwischen bestätigt. „Wir werden das Geschäft am Domfreihof 1 zum 31. Dezember 2018 schließen müssen, da es trotz intensiver Verhandlungen mit dem Vermieter nicht zu einer Verlängerung des Mietvertrags kam“, bestätigt am Nachmittag eine Sprecherin des schwedischen Modekonzerns die Angaben der Gewerkschaft. Christian Kremer

Für H&M sei Trier ein wichtiger Standort. „Wir hätten das Geschäft gerne weiter betrieben“, sagt die Unternehmenssprecherin. Das H&M-Kinderbekleidungsgeschäft in der Trier Galerie bleibe bestehen, führt sie weiter aus.

Zur Frage, was mit den 58 Mitarbeitern geschehe, sagt die Konzernsprecherin: „Wir sind uns der besonderen Verantwortung für die Kolleginnen und Kollegen bewusst.“ In der Vergangenheit sei es immer gelungen, Schließungen einzelner Filialen ohne betriebsbedingte Kündigungen vorzunehmen. Das wolle H&M auch künftig vermeiden.

Ein Mitarbeiter der Trierer Filiale äußert sich ebenfalls gegenüber volksfreund.de. Die Geschäftsführung habe bei der immer noch laufenden Versammlung gesagt, dass es keinen alternativen Standort in Trier in einer 1a-Lage gebe. Die Filiale am Domfreihof 1 werde wohl schon Anfang Dezember geschlossen, weil das Gebäude noch umgebaut werden müsse. Die Geschäftsführung habe angekündigt, dass sie einen Sozialplan für die Mitarbeiter erstelle.