Köttelbach ist "megastolz" auf Wettbewerbserfolg

Köttelbach ist "megastolz" auf Wettbewerbserfolg

Die sechsköpfige Dorfwettbewerbskommission im Landkreis Vulkaneifel war in dieser Woche in Gerolstein-Bewingen, Gunderath, Kelberg-Köttelbach, Oberelz, Mückeln und Densborn unterwegs. Nun stehen die Sieger fest: in der Hauptklasse Kelberg-Köttelbach und in der Sonderklasse Densborn.

Daun. Die Entscheidung ist gefallen: "Es war knapp und durchaus spannend, zumal sich die sechs Teilnehmergemeinden sehr engagiert mit ihren individuellen Stärken präsentiert haben", sagt Landrat Heinz-Peter Thiel, Vorsitzender der Kreiskommission, zum Ergebnis des Dorfwettbewerbs auf Kreisebene.

Sieger in der Hauptklasse ist Kelberg-Köttelbach, in der Sonderklasse Im Kelberger Ortsteil mit seinen 256 Einwohnern wurde die Präsentation bei der Dorfbegehung durch die Kommission schon am Abend vor der Bekanntgabe im kleinen Kreis gefeiert.

"Köttelbach hat Zukunft" steht auf den Buttons, die für den Wettbewerb hergestellt wurden. "Einen dritten und zweiten Platz gab es bereits 2005 und 2006, nun den ersten Platz, ist doch eine schöne Steigerung", erklärt Ortsvorsteher Reinhold Theisen. "Wir haben eine spitzenmäßige Dorfgemeinschaft. Und unsere regelmäßige Teilnahme am Wettbewerb und die Umsetzung der Maßnahmen wie den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses, Bepflanzungen im Dorf und andere Maßnahmen haben bestimmt dazu beigetragen, das wir so weit gekommen sind. Ich bin echt megastolz über den Sieg".

Der Densborner Ortsbürgermeister Jürgen Clemens hatte die erfreuliche Nachricht vom Sieg in der Sonderklasse schon auf der Arbeit via Handy erfahren. "Wir werden das natürlich noch gemeinsam feiern. Aber wir werden auch die Ratschläge der Kommission, was wir noch verbessern können, versuchen umzusetzen", sagt Clemens. "Wir haben etwa bei 519 Einwohnern rund 700 Arbeitsplätze im Dorf. Das ist schon ordentlich und zeigt, dass der vorherige Gemeinderat auch eine gute Arbeit gemacht hat", sagt der seit 2014 amtierende Ortsbürgermeister.

In der Kylltalgemeinde gibt es noch einen Arzt, einen Laden, eine Gaststätte und eine Kunst- und Musikschule. Vier Bauplätze stehen von der Gemeinde aus noch zur Verfügung und 14 im Privateigentum. Es gibt auch Leerstände, "doch es hält sich in Grenzen", sagt Clemens.

Einige ältere Häuser wurden zudem in den vergangenen Jahren an junge Leute, die ihren Arbeitsplatz im Ort haben, verkauft und dann saniert. "Das ist eine Supersache. Da sieht man noch mal, was die vielen Arbeitsplätze bewirken. Ansonsten hätten die doch nie die Häuser im Ort gekauft".

Die in der Haupt- und Sonderklasse erfolgreichen Gemeinden werden den Landkreis Vulkaneifel nun im Bezirksentscheid der Region Trier, der im Juni stattfindet, vertreten.

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