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Deutsche Kanuten mit zwölf von 13 Booten in EM-Finals

Deutsche Kanuten mit zwölf von 13 Booten in EM-Finals

Die deutschen Kanuten sind verheißungsvoll in die EM in Zagreb gestartet. Mit zwölf von 13 Booten ist die Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) in die Finals eingezogen.

Während elf Boote auf dem Jarun See direkt die Medaillenrennen über 500 Meter und 1000 Meter am Samstag erreichten, kam Ronald Verch aus Potsdam im Einer-Canadier über das Halbfinale ins Finale.

Auf der Strecke blieben lediglich Martin Hollstein und Andreas Ihle im Zweier-Kajak über 500 Meter. Das Duo aus Neubrandenburg und Magdeburg fuhr jedoch als Vorlaufsieger ins Finale über die doppelte Distanz. „Für den ersten Eindruck hier bei der EM entsprach dies durchaus meinen Erwartungen“, sagte Chefbundestrainer Reiner Kießler.

Als Vorlaufsieger nahmen über 1000 Meter die Titelverteidiger Sebastian Brendel (Potsdam) im Canadier und Max Hoff (Essen) im Kajak souverän die Qualifikationshürde. „Es lief heute deutlich besser als in den Weltcuprennen“, urteilte Hoff. Ohne Umwege über Semifinals fuhren auch die Europameister Hollstein und Ihle sowie die Potsdamer Peter Kretschmer und Kurt Kuschela im Zweier-Canadier ins 1000-Meter-Finale. Der Vierer mit Marcus Groß, Norman Bröckl (beide Berlin), Hoff und Tim Wieskötter (Potsdam) sicherte sich mit Rang zwei die direkte Endlaufteilnahme.

Die Potsdamerin Katrin Wagner-Augustin zog als Siegerin im Kajak-Einer sowie im Vierer mit Carolin Leonhardt (Mannheim), Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) in die Finals ein. Das Duo Weber/Dietze schaffte das gleiche im Zweier. Um die Medaillen fahren auch Silke Hörmann (Karlsruhe), Tom Liebscher (Dresden) sowie Tomasz Wylenzek (Essen) und Stefan Holtz (Leipzig).

Resultate