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Wieder Vorlauf-Aus für Schwimmer Ian Thorpe

Wieder Vorlauf-Aus für Schwimmer Ian Thorpe

Für Ian Thorpe ist es noch ein weiter Weg bis zu den Spielen nach London. Bei seinem zweiten Start über eine potenzielle Olympiastrecke im Rahmen seines Comebacks blieb der australische Schwimmstar beim Weltcup-Finale auf der Kurzbahn erneut im Vorlauf hängen.

Mit 49,45 Sekunden konnte sich der 29-Jährige als Zwölfter über 100 Meter Freistil nicht für das Finale qualifizieren. Dieses entschied sein Landsmann Kyle Richardson in 47,31 Sekunden für sich. Nach dieser Enttäuschung verzichtete Ian Thorpe auf einen Start im Vorlauf über 100 Meter Lagen.

„Vielleicht denkt er nicht so viel daran, was er eigentlich tun könnte“, gab es trotz einer Verbesserung leise Kritik von Australiens Chefcoach Leigh Nugent. „Immerhin hat er sich gegenüber dem Start in Peking unter der Woche verbessert“, fügte er hinzu. Dort hatte Ian Thorpe mit 50,21 Sekunden noch Rang 15 belegt. Die 100 Meter Freistil gehören zu den Strecken, die er für Olympia 2012 im Visier hat. Seinen letzten großen Auftritt hatte der fünfmalige Olympiasieger bei den Spielen 2004 in Athen, im November 2006 trat Thorpe überraschend zurück.

Lisbeth Trickett (ebenfalls Australien) belegte bei ihrem Weg zurück in die Weltspitze über 100 Meter Schmetterling in 58,23 Sekunden den dritten Rang. Therese Alshammar (Schweden) gewann in 55,92 und kann sich auf die 100 000 Dollar (73 200 Euro) für den neuerlichen Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung freuen. Bei den Männern ist dieser dem Südafrikaner Chad Le Clos trotz eines zweiten Platzes über 200 Meter Schmetterling (1:51,00 Minuten) kaum noch zu nehmen. Sieger Takeshi Matsuda (Japan) schrammte mit 1:49,50 nur um 39/100 Sekunden am Weltrekord von Kaio Almeida (Brasilien) vorbei

Seinen dritten Platz in der Weltcup-Gesamtwertung behauptete Marco Koch. Der Darmstädter schlug über 200 Meter Brust in 2:04,52 Minuten als Dritter an, verpasste aber einmal mehr seinen deutschen Rekord (2:04,32) aus der Ära der Hightech-Anzüge nur knapp. Der Gesamt-Dritte kassiert ein Preisgeld in Höhe von 30 000 Dollar (22 000 Euro).

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