Sicher in den Urlaub

Dass ihr Wagen regelmäßig zur technischen Hauptuntersuchung muss, um die ersehnte Plakette und damit auch freie Fahrt zu bekommen, wissen wohl alle Autobesitzer. Doch auch bevor es in den Urlaub geht, sollte ein gründlicher Check der wichtigsten Technik-Träger des Fahrzeugs statt finden.

Trier. Mal nach dem Ölstand sehen, zweimal im Jahr auf den Wechsel von Sommer- zu Winterreifen achten und bei der obligatorischen Autowäsche auch mal kontrollieren, ob sich vielleicht irgendwo ein paar Rostbläschen zeigen. Viel mehr an Aufmerksamkeit lassen die wenigsten Autobesitzer ihrem fahrbaren Untersatz im Lauf des Jahres zukommen. Zumal es bei vielen Verkehrsteilnehmern in der Regel zu einer überschaubaren Anzahl von gefahrenen Kilometern pro Jahr kommt.
Wenn es jedoch in den Urlaub geht, sollten bestimmte technische Systemträger vorher einem gründlichen Check unterzogen werden. Ansonsten droht fern der Heimat Ungemach, wenn irgendein Teil des (vielleicht schon etwas älteren) Autos seinen Geist aufgibt. Oft ist man der Sprache im Urlaubsland nicht mächtig, das Erreichen der Werkstatt oder das Beschaffen von Ersatzteilen gestaltet sich schwierig. Von Risiken für Leib und Leben gar nicht zu sprechen.
Nur wer weiß, dass seine Bremsen im Ernstfall richtig arbeiten, fährt mit einem guten Gefühl in den Urlaub. Das heißt: vorher Bremsscheiben und -beläge vom Fachmann untersuchen lassen. Darauf dringen, dass auch nach dem Stand der Bremsflüssigkeit geschaut wird.
Scheinwerfer nicht vergessen


Auch um die Funktionsfähigkeit der Beleuchtung sollte man sich kümmern. Die Einstellung der Scheinwerfer muss überprüft werden. Gleiches gilt für Blinker, Schlussleuchten und Nebel lampen. Nicht nur in den immer im Herbst propagierten Licht wochen der großen Autoverbände oder sonstiger Organisationen ist der richtige Durchblick un bedingt vonnöten.
Neben dem Reifendruck, der - wie bereits im TV erwähnt - bei schwerer Beladung bis zu einem bar über den Herstellerangaben liegen kann, ist auch die Profil tiefe der Pneus ein Thema. (vorgeschrieben 1,6 Millimeter, angeraten mindestens drei Millimeter bei Sommerreifen). Selbst kümmern kann - und sollte - man sich um die Füllung von Kühler und Scheibenwischanlage. Mit dem Messstab auch einen Blick auf den Ölstand werfen.
Nicht nur die Technik des Urlaubsmobils sollte vor Fahrt antritt auf den notwendigen Sicherheitsstand gebracht werden. Auch der Zustand der mitgeführten Ausrüstung sollte überprüft werden. Dazu gehören Warndreieck, Abschleppseil, Wagenheber und Starthilfekabel. Ein Abschleppseil, das sich beim ersten scharfen Blick des Wagenbesitzers vor lauter Schreck in seine Bestandteile auflöst, nützt niemandem etwas.
Wichtig zu wissen: Welches kleinere Werkzeug kann bei einer Panne wichtig sein? Was ist mit Reservekanister, zusätzlichem Motoröl, Warnwesten und Re servebirnen? Auch in den Verbandskasten sollte man einen Blick werfen. Auch und gerade dann, wenn dieser noch nicht benutzt wurde. Denn manche Dinge im Erste-Hilfe-Set haben ein Verfallsdatum.