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Naturschutzfragen bei Rock am Ring sind geklärt

Mendig. Wie viele Flächen muss Rock-am-Ring-Veranstalter Marek Lieberberg für die geschützte Feldlerche bereitstellen? Eine Vogelart, die am Flugplatz Mendig just dann brüten will, wenn dort im Juni erstmals das bekannte Festival steigt. Über diese Frage hatte Lieberberg zuletzt mit der Naturschutzbehörde gestritten.

Diese hatte mehr Ausgleichsflächen gefordert. Nach erster Überprüfung der nachgereichten Unterlagen kommt sie nun zu dem Ergebnis, "dass eine Ausnahmegenehmigung in Aussicht gestellt werden kann."
Um der bodenbrütenden Lerche bestmögliche Bedingungen zu bieten, lässt der Veranstalter auf Äckern Sommergetreide mit einem doppelten Saatreihenabstand aussähen. Für Eidechsen werden geschützte Rückzugsquartiere angelegt und für Schmetterlinge pachtet Lieberberg Blumenwiesen. kah