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Kultur
Flüchtlingsdrama kommt auf die Bühne

Die Proben für das szenische Sprechstück „Ein Morgen vor Lampedusa“ im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus haben begonnen.
Die Proben für das szenische Sprechstück „Ein Morgen vor Lampedusa“ im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus haben begonnen. FOTO: Christoph Eiffler
Hermeskeil. Hermeskeiler proben für szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“. Aufführung ist am 24. Februar.

Die Proben für die Aufführung des szenischen Sprechstücks „Ein Morgen vor Lampedusa“ im Hermeskeiler Johanneshaus haben begonnen. Dechant Clemens Grünebach hat das Stück 2017 im Sommerurlaub kennengelernt. Er ist einer der fünf Sprecher. „Bisher ist das Flüchtlingsdrama 300 Mal in Deutschland mit großem Erfolg aufgeführt worden. „Die Aufführung im großen Saal des Johanneshauses am Samstag, 24. Februar, 18 Uhr, ist für Rheinland-Pfalz eine Premiere“, sagt Grünebach. Weitere Mitwirkende sind Sophie Schäfer, Maria Schmidt, Burkhard Gourverneur und Karl Heinz Lauck. Die Regie übernimmt Matthias Webel. Die Lesung wird mit Bildern illustriert, der Italiener Francesco Impastato hat dazu Musik komponiert. Grundlage der Texte ist die Schiffskatastrophe vor gut vier Jahren, als ein Kutter mit Flüchtlingen vor der italienischen Insel Lampedusa kenterte und 366 Menschen ertranken. Nach der Aufführung ist eine Gesprächsrunde geplant. Weitere Infos bei Christoph Eiffler, Telefon 06503/9817515, E-Mail

christopheiffler@mgh-johanneshaus.de