Gesang unter der "Luther-Linde"

Wie schon in den vergangenen Jahren hatte der MGV 1845 "Frohsinn" Enkirch unter der Leitung von Bernhard Rörich zu einem Open-Air- Singen unter dem Motto "Lieder unter der Luther-Linde" auf den Vorplatz der evangelischen Kirche eingeladen.

Enkirch. (mm) Mitgestaltet wurde der Liedernachmittag vom Gesangverein 1837 Traben-Trarbach unter der Leitung von Albert Sonntag sowie dem evangelischen Kirchenchor Enkirch. Die Besucherresonanz war wiederum groß, und alles passte: die stimmungsvolle Atmosphäre, schönes Sommerwetter, eine froh gestimmte große Zuhörerschaft und ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Chor- und Volksliedern, Schlagern und Weinliedern.Den Auftakt machte der gastgebende Chor mit dem Begrüßungslied "Land der Mosel, Land der Reben". Mit herzlichen Grußworten schloss sich Vorsitzender Lothar Fischer an, und mit den Wanderliedern "Wem Gott will rechte Gunst erweisen" und "Nun ade du mein lieb Heimatland" sowie "Wo meine Sonne scheint" und "Hab oft im Kreise die Lieben" setzte der MGV den Liederreigen fort. Der Gesangverein Traben-Trarbach präsentierte sich dem Publikum mit "Gott grüße dich", "Sing mit uns" und "Am Brunnen vor dem Tore". Gemeinsam mit dem MGV intonierte der Kirchenchor "Ein Jäger längs den Weiher ging" sowie "Auf einem Baum ein Kuckuck saß". Der MGV beschloss den ersten Teil unter anderem mit den Jägerliedern "Ein Jäger aus Kurpfalz" und "Auf, auf zum fröhlichen Jagen" sowie einigen Weinlieder.Den zweiten Teil eröffnete der Gesangverein Traben-Trarbach mit "Lieber Wein statt Wasser", "O wie wohl ist mir am Abend" und "Abendfrieden".Wie es sich für einen Kirchenchor gehört, brachte dieser das Kirchenlied "Bleib bei uns Herr" zu Gehör. Der Gesangverein Traben-Trarbach schloss sich mit dem Abendlied "Der Mond ist aufgegangen", und der MGV Enkirch beschloss den zweiten Teil mit dem bekannten Lied "Time to say Goodbye". In den Abschluss des Open-Air-Singens wurden auch die Zuhörer einbezogen, die bei bekannten Liedern oft leise mitsangen oder -summten. Gemeinsam mit den Chören sangen sie aus vollem Herzen den Kanon "Bona no" von Wolfgang Amadeus Mozart und "Kein schöner Land in dieser Zeit".