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Sportplatz-Sanierung rückt näher

Die marode Laufbahn in Jünkerath muss dringend erneuert werden. TV-Foto: Archiv/Fritz-Peter Linden
Die marode Laufbahn in Jünkerath muss dringend erneuert werden. TV-Foto: Archiv/Fritz-Peter Linden
Die zentrale Sportanlage der Verbandsgemeinde (VG) Obere Kyll in Jünkerath könnte der dringend notwendigen Erneuerung einen Schritt näher gekommen sein: Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Vulkaneifel hat das Projekt auf Platz 1 der Liste für Sportstätten-Sanierungen unter 750 000 Euro gesetzt.

Jünkerath. (fpl) "Eine wichtige Hürde ist genommen", sagt der Vorsitzende der Leichtathleten im VfL 09 Jünkerath, Heinz Reifferscheid. Er und der Verein setzen sich seit einiger Zeit engagiert für die Erneuerung der Sportanlage ein, auf die viele Vereine in der Kommune angewiesen sind (der TV berichtete).

Laut Planung soll aus dem unbespielbaren Aschenplatz ein Kunstrasen-Spielfeld werden, außen herum ist eine Kunststofflaufbahn vorgesehen. Die Entscheidung des Jugendhilfeausschusses, sagt Reifferscheid, bedeute "nicht mehr, aber auch nicht weniger, als dass die Kreisverwaltung nun den Förderungsantrag der VG Obere Kyll für das rund 700 000 Euro teure Projekt an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion beziehungsweise das Ministerium des Innern und für Sport weiterleiten wird".

Allerdings darf der durch Kredit zu deckende Anteil der klammen VG nicht mehr als 40 Prozent der Kosten betragen, daher ist erhöhte Landesförderung beantragt.

Die verbleibende Finanzierungslücke, sagt Reifferscheid, müssten dann die Vereine schließen, von denen die Anlage genutzt werde. Sein Fazit: "Nun heißt es warten auf eine Entscheidung aus Mainz und auch aus Trier."

Die 1979 gebaute Jünkerather Sportstätte mit Hartplatz und Aschenbahn ist trotz einer Sanierung von Teilflächen (Kleinspielfeld für den Schulsport und Weitsprunganlage) in einem erbärmlichen Zustand. Laufbahn und Fußballplatz sind kaum noch zu nutzen. Dabei sind fast alle Fußballvereine in der VG auf die Sportstätte als Ausweichplatz für Spiele und Training angewiesen, wenn ihre eigenen Anlagen wetterbedingt nicht bespielbar sind.