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Zum Artikel "Demnächst läuft’s rund" (TV vom 24./25. Oktober):

In die Mitte von zwei Schulzentren und großen Sportanlagen will die Stadt ohne Not 4000 Autos mit all den gesundheitsschädlichen Abgasen und Feinstäuben hinleiten. Ist uns die Gesundheit unserer Kinder so wenig wert, dass man eine neue "Ortsumgehung" mit einer solchen Planung schafft, obwohl parallel hierzu die B 53 mit Anbindung an die Isseler Straße als Umgehungsstraße in direkter Nachbarschaft verläuft? Andere Ortschaften mit Durchgangsverkehren von 4000 Autos fordern immer wieder Ortsumgehungen zur Entlastung des Ortes und die Stadt Schweich hat nichts Besseres zu tun, als eine solche hoch belastete Durchgangsstraße innerorts neu einzurichten. Als Folge dieser neuen, schnellen Verbindung zu den Discountern wird eher noch Verkehr von der B 53 in die Stadt abgezogen, als dass die Stadt von Verkehr entlastet wird. Der eine oder andere Kreisel mag zwar zur Beschleunigung des Verkehrsflusses beitragen, aber eine zusätzliche Durchgangsstraße mit den ganzen Schadstoffen und dem recht großen Unfallpotenzial inmitten der beiden Schulen mit bis zu 3000 Schülern entspricht nicht der Fürsorgepflicht unserer Stadtoberen und ist die falsche Entscheidung. Der geplante Umbau der Dietrich-Bonhoeffer-Straße von einer Sackgasse zu einer Durchgangsstraße ist daher vehement abzulehnen. Gerd Roth, Schweich