1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Melodische Töne bald auch im Freien

Melodische Töne bald auch im Freien

Trier-Nord will attraktiver werden, ob für Groß oder Klein, Touristen oder Einheimische. So soll auf dem Gelände um die Karl-Berg-Musikschule ein Klangspielplatz entstehen, und das Moselufer soll in den kommenden Jahren durch vielfältige Maßnahmen aufgewertet werden.

Trier-Nord. "Hier in der Gegend fehlen Spielplätze", weiß Ortsvorsteherin Maria Duran Kremer. "Umso mehr freuen wir uns, dass der Außenbereich der Karl-Berg-Musikschule nun Spielgeräte erhält." Schon seit mehreren Jahren habe ihr das Projekt am Herzen gelegen. Der Ortsbeirat stellt nun, nachdem die Stadt zugunsten der Gestaltung entschieden hat, 10 540 Euro aus seinen Mitteln zur Verfügung. "Als Erstes werden zwei Klangkörper gekauft", kündigt die Ortsvorsteherin an. Der ganze Spielplatz solle unter dem Motto "Klang erleben" stehen. Zu den Öffnungszeiten der Musikschule stehe er Kindern aus dem Viertel zur Verfügung; über die Ferien müsse noch diskutiert werden.
Seine Haushaltsreste habe der Ortsbeirat nun komplett ausgegeben, berichtet Maria Duran Kremer. Wie bereits 2011 erhält die Kirchengemeinde St. Martin 950 Euro für die Gestaltung des großen städtischen Martinszugs. Die übrigen Mittel sollen der Erneuerung von Straßen und Gehwegen zugutekommen.
Priorität haben für den Ortsbeirat auch die geplanten Projekte im Rahmen des Pilotprojekts "Stadt am Fluss". Diese will er nicht nur auf den vorgesehenen Uferbereich zwischen Hospitalsmühle und Jugendherberge beschränken; in den kommenden beiden Jahren will er Mittel dafür bereitstellen. Zunächst soll die Planung konkretisiert werden, kleinere Maßnahmen wie das Aufstellen weiterer Abfallbehälter sollen umgesetzt werden. Am 7. November will das Planungsbüro den Planentwurf bei der Dezernatausschuss-Sitzung IV vorstellen, für das Frühjahr ist ein Workshop mit Bürgern zum Moselufer in Trier-Nord geplant.
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung haben Trier-Norder 13 Vorschläge für ihr Viertel eingereicht, die nun vom Ortsbeirat bewertet worden sind. So befürwortet das Gremium eine Durchfahrt für Radfahrer in der Balthasar-Neumann-Straße in Richtung Schönbornstraße.
Mehr Sicherheit für Radfahrer


In der Engelstraße müssten die Verkehrssicherheit für Radfahrer verbessert und Autos verstärkt kontrolliert werden, ebenso in der Thebäerstraße. Dort sei ein Radweg über den Steingröverweg in die Theodor-Heuss-Allee notwendig. "Autos parken oft die Radwege zu", klagt die Ortsvorsteherin. Auch die Verkehrssicherheit für Fußgänger bei der Einmündung der Kloschinskystraße in die Zeughausstraße müsse dringend verbessert werden. Aufgegriffen wurde auch die Anregung, die Lärmbelästigung durch Laubbläser zu reduzieren, unter anderem auf dem Paulinfriedhof, dadurch dass sie möglichst durch Handarbeit ersetzt werden: "Harke und Schubkarre tun\'s oft auch." DQ
Extra

Das Budget des Ortsbeirats Trier-Nord für 2013/14 verteilt sich auf die Bereiche Soziales, Kulturpflege, Öffentlichkeitsarbeit, Leben und Wohnen im Stadtteil sowie Zuschuss an soziale Einrichtungen. Vom Gesamtbetrag von 32 932 Euro pro Jahr werden 23 939 Euro für investive und 9000 Euro für konsumtive Maßnahmen veranschlagt. DQ