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Neuer Kindergarten Ruwer: "Es tut sich was"

Neuer Kindergarten Ruwer: "Es tut sich was"

Licht am Horizont für den Ersatz des maroden Kiga-Gebäudes in Ruwer-Eitelsbach: In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Ortsbeirat einem städtischen Planungskostenzuschuss in fünfstelliger Höhe zu. Tenor im Rat: "Es tut sich was - auch wenn es bis zum Neubau noch dauert."

Ruwer-Eitelsbach. Von einem "erfreulichen Vorgang" sprach Ortsvorsteherin Monika Thenot, bevor sie über die Entwicklung zum dringend erforderlichen neuen Kindergartenanbau informierte: Nach der Kindertagesstättenbedarfsplanung der Stadt soll die katholische Kita St. Clemens für den Einzugsbereich Ruwer-Eitelsbach um eine Krippengruppe erweitert werden.
Die Planungskosten hat das Bistum als Bauträger mit rund 63 000 Euro ermittelt. Das Bistum will einen 35-Prozent-Anteil in Höhe von 22 000 Euro übernehmen. Die Trierer Verwaltung schlägt den gewählten Gremien vor, einen städtischen Zuschuss zur Planung des Ersatzneubaus in Höhe von maximal rund 41 000 Euro (65 Prozent) zu bewilligen.
Derzeit betreut die Einrichtung St. Clemens 98 Kinder in fünf Gruppen. Die Kirchengemeinde ist Eigentümerin des Gebäudes und Grundstücks, hat aber die Bauträgerschaft zum Jahresanfang auf das Bistum übertragen.
Nach einem Anfang 2015 festgestellten Schimmelpilzbefall im Altbau mussten die dort betreuten Kinder ausquartiert werden. Thenot: "Zum Glück hatte unser Pastor dazu noch die alte, inzwischen durch einen Neubau ersetzte Kita in Waldrach zur Verfügung."
Inzwischen konnte ein Teil der Kinder wieder in den Neubauteil der Kita Ruwer-Eitelsbach zurückkehren. Allerdings stellte ein vom Bistum beauftragtes Planungsbüro fest, dass eine Sanierung des Altbaus unwirtschaftlich wäre. Kostengünstiger seien der Abriss und ein Ersatzneubau an gleicher Stelle. Dies käme auch den gestiegenen räumlichen Ansprüchen entgegen. Schon im Mai 2016 hatte der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Clemens daraufhin dem Abriss und Neubau zugestimmt.
Einstimmig beschloss in jüngster Sitzung der Ortsbeirat eine Empfehlung an den Stadtrat, dem Planungskostenzuschuss in Höhe von 63 000 Euro zu gewähren. Bei der Planung soll eine zusätzliche Krippengruppe mit zehn Plätzen für Kinder unter drei Jahren berücksichtigt werden.
f.k.