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Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel unterstützt mit einem neuen Service Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in unmittelbarer Umgebung.

Arbeitsmarkt : Warum in die Ferne schweifen

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel unterstützt mit einem neuen Service Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in unmittelbarer Umgebung.

Studium, Ausbildung oder Duales Studium – Fragen, die sich wohl viele Schüler in den Abschlussklassen stellen werden. Sicher, im Internet gibt es bundesweit viele Angebote aber muss man denn weg aus der Heimat?  „Wir stellen immer wieder fest, dass die Schüler die verschiedenen Ausbildungsbetriebe in ihrer direkten Nachbarschaft nicht kennen“, sagt Judith Klassmann-Laux, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel (WFG).

Das soll sich nun ändern. Ab sofort gibt es den Newsletter „Eifel Starter“, der in der Bäckerei Utters in Dockweiler präsentiert wurde und nun in den Gymnasien und den Berufsfachschulen verteilt und an die entsprechenden Klassen weitergegeben werden wird. „Wir fokussieren uns damit auf die Lebensumgebung der jungen Menschen“, betont Klassmann-Laux. Im Vorfeld gab es da einiges zu tun. Betriebe wurden angesprochen, sich im Newsletter zu präsentieren und Videos mit Auszubildenden in den einzelnen Betrieben gedreht. Die sind jetzt auf Youtube zu sehen, in denen die jungen Menschen ihre Arbeitsplätze zeigen und beschreiben. Darüber hinaus meldet die Facebook-Seite „Eifel Starter“ alle Neuigkeiten. Der Auftritt im Netz ist wichtig, um möglichst viele Jugendliche zu erreichen, und dennoch: „Wir wollten eine gedruckte Ausgabe, weil die Hoffnung mitschwingt, dass diese auch zuhause ankommt und die Eltern sich das auch anschauen“, sagt Klassmann-Laux. Vier Mal im Jahr erhalten die Schüler damit viele und praxisnahe Informationen rund um die Berufswahl und die Betriebe im Vulkaneifelkreis. In jedem Newsletter sollen Eifel-Berufe, Eifel-Arbeitgeber und Eifel-Schulen vorgestellt werden. Außerdem gibt es Tipps zur richtigen Form der Bewerbung oder über die notwendigen Schritte zur ersten eigenen Krankenversicherung sowie die Termine der wichtigsten Ausbildungsmessen in der Region. 2000 Newsletter sind derzeit unterwegs. „Für uns ist das eine enorme Unterstützung“, sagt Theo teBaay, Geschäftsführer der Rauschert-Gruppe in Oberbettingen. Denn in diesem Betrieb herrscht ein Mangel an Auszubildenden (siehe Info). „Es war mal so, dass man die Region verlassen musste, das hat sich heute geändert“, sagt Landrat Heinz-Peter Thiel. „Wir haben mehr Wirtschaftspotential in der Region, als man denkt, und Berufe, die man gar nicht kennt“.

Mit dem Newsletter wolle man eine Brücke bauen zwischen den jungen Menschen und den Betrieben und Unternehmen in der Region. „Ich wünsche eine Schwemme von Anfragen“, sagt Thiel, „denn mit einer Ausbildung in der Eifel ist man absolut konkurrenzfähig und kann überall hingehen. Man kann auch mit den besten Berufsaussichten hier bleiben“. „Und das ist das Ziel“, sagt Judith Klassmann-Laux.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.eifel-starter.de